Geben und Nehmen

‚Eine Freundin meiner Schwester sagte einmal völlig deprimiert zu ihrem Ehemann: ‚Ich bin völlig am Ende, total k.o. Ich hab das Gefühl, mein Brunnen ist komplett ausgetrocknet.‘  Seine weise Antwort lautete folgendermaßen: ‚Aber es ist doch kein Brunnen. Es ist ein Fluss.‘ Tatächlich ist es doch so, dass meine Energie und meine Freude nicht aus mir alleine kommt. Es gibt, um beim Wortspiel zu bleiben, Nebenflüsse. Mitwirkende. Und oft sind diejenigen, die von uns nehmen, auch die, die uns wieder zurückgeben. Das stimmt besonders bei deinem Ehemann und deinen Kindern. Wenn du in Freiheit, ohne Zwang, geben kannst, denn empfängst du in Fülle. Ein Beispiel wäre, du ziehst dich von deinem Mann zurück, weil du müde bist und dich einfach ausgelaugt fühlst. Du hast jetzt nicht nur einen Weg verbaut, wie du ihm etwas geben kannst, sondern du machst es auch unmöglich, dass er dir etwas geben kann. Wenn es um Menschen geht, ist nichts einfach. Wenn du etwas brauchst, dann gib. Wenn du müde bist, dann suche nach Möglichkeiten, anderen zu helfen.

Ich versuche Momente, die sich anfühlen, wie ein ‚geben-geben-geben‘, mehr als einen Kreis zu sehen, der aus ‚geben-empfangen, geben-empfangen‘ besteht.‘

Rachel Jancovic, www.feminagirls.com

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