Lobpreis!

Deine Gnade bedeutet mir mehr als das Leben; dich preise ich von ganzem Herzen!  Ich will dich ehren, solange ich lebe, und meine Hände im Gebet zu dir erheben.

Psalm 63, 4-5

 

Ein Schlüssel für diese außergewöhnliche Zeit, in der wir uns gerade befinden, ist Lobpreis. Gott gebührt Ehre und Lobpreis, weil er Gott ist – unabhängig von unseren Umständen. Wir sind dazu geschaffen, Gott Ehre und Lobpreis zu bringen – das ist unsere Bestimmung. Wenn wir dazu entscheiden Gott nicht anzubeten, dann wendet sich unser Herz sofort anderem zu und hängt sich daran.

Woran hängt dein Herz?

Unser Herz kann sich auch an Sorgen hängen. Wir können Sorgen regelrecht anbeten. Sie können unser ganzes Denken gefangen nehmen und wir beugen uns vor den Zukunftssorgen. Wir setzen die Angst auf den Thron unseres Lebens.

Jesus hat uns gesagt, dass wir uns nicht sorgen sollen. Das ist keine Bitte, das ist ein Auftrag. Und ein Schlüssel für ein angstfreies, sorgenfreies Leben, ist Anbetung. Denn wenn ich meine Aufmerksamkeit auf Gott richte, auf seine Eigenschaften, dann wird mein Herz frei. Dann kann ich klar sehen. Dann wird mir klar, wer ich bin und wo ich hingehöre. Anbetung ist Heimat.

Ich habe kürzlich zwei neue Lobpreislieder entdeckt, die mich total berühren und die ich hier mit euch teilen möchte. Singt euch durch diese Zeit! Gebt Gott die Ehre, denn er sitzt noch immer auf dem Thron und regiert.

 

3 Kommentare zu „Lobpreis!“

  1. Liebe Inka,
    das spricht mir so aus dem Herzen. Ich arbeite derzeit in einer Schlüsselposition und muss viele Entscheidungen und Planungen in Bezug auf das Coronavirus treffen und in Blick haben…und bekomme auch sehr viele Informationen. Nach der ersten Krisensitzung war ich erstmal sehr erschlagen und saß in meinem Auto auf dem Weg nach Hause.
    Ich machte mein Radio an…und hörte den Psalm 27 von der „1000 Dank“-CD:

    Der Herr ist mein Heil und ist mein Licht,
    darum fürchte ich mich nicht.
    Der Herr ist meines Lebens Kraft
    und nichts kann mich erschüttern.
    Ich bring dir mein Lob
    und ich sing dir mein Lied.
    Ich such dein Angesicht,
    will dich sehn in deinem Licht.
    Und wenn ich nur einen Wunsch hab, eins,
    wonach mein Herz schreit:
    dass ich bleiben darf im Haus des Herrn
    lebenslang, allezeit,
    zu schauen die Lieblichkeit des Herrn,
    ihn zu suchen, in seinem Tempel zu verehrn
    in Ewigkeit.
    Wenn Feinde lagern um mich her,
    fürchte ich mich nicht.
    Ich bin getrost mitten im Kampf.
    Du bist mein Tröster, Helfer, Sieger.
    Zeige mir, Herr, deinen Weg
    und leite mich auf ebner Bahn.
    Mein Herz, fasse Mut
    und harre auf den Herrn.

    Wer ist mein Herr und Helfer? Was ist mein innerstes Sehnen? Wo finde ich Sicherheit, auch wenn um mich herum die Welt nach Zerbruch aussieht?
    Ich finde nur eine Antwort.

  2. Liebe Inka,
    so wie du es beschreibst erlebe ich es zur Zeit auch immer wieder. Mit fällt es auch schwer manche Anordnungen und neuen Gesetze mit zu tragen, weil sie nicht immer meiner eigenen Überzeugung entsprechen. Ganz im Gegenteil, manches macht mir auch echt Angst im Hinblick auf die Zukunft meiner Kinder. Wie bin ich froh, dies alles Gott sagen zu können, in der Gewissheit, dass er ALLES in seiner Hand hält. Und Gott legte mir die Geschichte von Daniel vor Augen: Als das Gesetz erlassen wurde keinen anderen außer den König anzubeten, ging Daniel in sein Zimmer und betete und lobte Gott. (Daniel 6,11)
    Und ich habe festgestellt, dass gerade im Lobpreis keine Zweifel mehr sind. Da ist alles klar und ich merke wie mein Herz ruhig wird und zuversichtlich, weil ich mich in Gottes Hand geborgen weiß.
    Soli Deo Gloria!

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