Mein neues Buch!

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Je lÀnger ich mit Jesus unterwegs bin, desto mehr merke ich, wie wenig ich die IdentitÀt als Tochter Gottes wirklich begreife. Und vermutlich werde ich sie diesseits des Himmels nie vollstÀndig verstehen.
Wir Christen sind schnell dabei, die richtigen Worte zu finden. Wir wissen, welche Antworten âgut klingenâ. Doch die entscheidende Frage lautet: VerĂ€ndert diese Wahrheit tatsĂ€chlich unser Leben?
Wie sichtbar ist unsere IdentitÀt als Kind Gottes
â zwischen To-Do-Listen, WĂ€schebergen und Weihnachtstrubel?
â wenn wir Nachrichten lesen oder durch Instagram scrollen?
â wenn unser Herz mĂŒde, erschöpft oder ĂŒberfordert ist?
Ich stelle mir diese Fragen besonders intensiv, weil meine Berufung genau hier ansetzt:
Die BĂŒcher, die ich schreibe. Die Videos, die ich drehe. Die Community, die wir aufbauen. Alles grĂŒndet auf dieser einen Wahrheit: Wir sind Kinder Gottes â neu geschaffen, geliebt, berufen.
Doch genau deshalb brauche ich immer wieder dieses ehrliche Hinschauen:
Bin ich wirklich durchdrungen von dieser IdentitĂ€t â oder spreche ich Worte, die mein Herz (noch) nicht lebt?
Religiöse Routine ist schnell da. Aber Gott schaut ins Herz. Er lÀsst sich nicht beeindrucken von frommen Formulierungen. Er sucht Tiefe, Echtheit, Hingabe.
Meine Sehnsucht ist, dass ich mein Leben lang weitergrabe. Dass ich mich nicht mit oberflĂ€chlichen Erkenntnissen zufriedengebe. Dass ich mich vom Anblick Jesu formen lasse â so sehr, dass seine Wahrheit mein Reagieren, FĂŒhlen, Handeln durchdringt. Mehr von ihm. Weniger von mir.
Ich glaube, dass Gott genau das heute tut:
Er ruft seine Töchter und Söhne in ihre wahre IdentitÀt.
Er schleift ab, was hart wurde.
Er macht weich, was versteinert ist.
Er formt. Und er sucht Menschen, die sich formen lassen â ohne Bedingungen, ohne AusflĂŒchte.
TrÀgst du diese Sehnsucht in dir?
Dann bete, dass sie wÀchst.
Kennst du sie noch nicht?
Dann bitte den Heiligen Geist, sie in dir zu entzĂŒnden.
FĂŒr eine Zeit wie diese.
FĂŒr mehr Licht in der Dunkelheit.
Vielleicht magst du in meinen aktuellen Podcast hineinhören â dort spreche ich tiefer ĂŒber unsere IdentitĂ€t in Christus und warum sie der SchlĂŒssel fĂŒr alles ist.
Wie lebst du deine Tochter Gottes IdentitĂ€t gerade aus? Wo spĂŒrst du, dass du noch mehr wachsen darfst? Welche Fragen hast du rund um deine IdentitĂ€t, die du dich noch nicht zu stellen getraut hast? Sei mutig. Reflektiere dich selbst. Bitte den Heiligen Geist dir zu zeigen, wo es nach hakt. Und dann beginne in deiner neuen IdentitĂ€t zu leben!
Von Herzen, Inka
Wer bist du eigentlich? Weiterlesen »
Höre dir den Blogpost an:
Stell dir vor:
Du sitzt in einem Boot, und links und rechts von dir sind weitere Wegbegleiter. Alle kennen Jesus, alle haben bereits Begegnungen mit ihm gehabt â du auch.
Doch das Boot gleitet nicht ruhig durch das Wasser, sondern wird wild von den Wellen hin und hergeworfen. Gischt spritzt ĂŒber die Reling, und das Ruder ist schon lange sich selbst ĂŒberlassen. Du versuchst dich so gut es geht vor dem kalten Wasser zu schĂŒtzen und hoffst einfach nur, dass der Wind endlich aufhört. Hier und da hörst du verzweifelte Gebete, dass der Sturm abebbt und ihr sicher ans Ufer kommt.
Dann siehst du, wie jemand plötzlich seinen Regenschutz abschĂŒttelt und ruckartig aufsteht. Der Wind und das Wellengetöse sind so laut â du hörst nicht, was die Person sagt. Aber du siehst, wie sie gestikulierend mit dem Arm in eine Richtung zeigt. Du hĂ€ltst dich an einem Balken im Boot fest und drehst deinen Kopf vorsichtig dorthin, wohin der Arm weist. Und da siehst du den Grund fĂŒr die Aufregung: Eine Gestalt bewegt sich auf dem Wasser. Sie scheint zu schweben, und die Wellen scheinen sie nicht im Geringsten zu beeindrucken.
Die Person im Boot ist nun nicht mehr zu halten. Erst hebt sie ein Bein, dann das andere ĂŒber die Reling, bis sie auf dem GelĂ€nder sitzt und sich noch mit den HĂ€nden festhĂ€lt. Das Boot wird weiterhin heftig hin und hergetrieben, und es ist schon ein Kraftakt, nur dabei zuzusehen. Wie viel Kraft muss es erst kosten, sich â dem Wind und den Wellen schutzlos ausgesetzt â am Boot festzuhalten? Und dann das Unglaubliche: Die Person verlĂ€sst das Boot! Das Wasser wird zu einem Fundament, auf dem sie gehen kann, und sie lĂ€uft der Gestalt entgegen, die sie offenbar erkannt hat.
Was ist hier nur los?
Du weiĂt bestimmt, welche biblische Geschichte ich hier skizziere: Petrus verlĂ€sst das Boot, wĂ€hrend alle anderen JĂŒnger in Todesangst verharren, und lĂ€uft auf dem Wasser auf Jesus zu. Ich liebe diese Geschichte, weil sie so viele Elemente enthĂ€lt, von denen wir lernen können â in denen wir uns wiederentdecken, Hoffnung schöpfen und herausgefordert werden. Jedes Mal, wenn ich diese Zeilen aus dem MatthĂ€usevangelium lese, entdecke ich etwas Neues.
Stell dir vor, diese Wellen und der Wind sind ein Symbol fĂŒr die Welt, in der wir leben. Wir sitzen alle in einem Boot und werden von UmstĂ€nden bedroht, die uns manchmal in Angst und Starre verfallen lassen. Es ist zu anstrengend, gegen den Sturm anzukĂ€mpfen â also wird das Ruder sich selbst ĂŒberlassen, und wir treiben orientierungslos durch die Geschichte unserer Zeit und unseres persönlichen Lebens. Ziele, Visionen und TrĂ€ume haben in solchen Zeiten keinen guten NĂ€hrboden. Und so versucht jeder, sich irgendwie zu schĂŒtzen und einfach nur durch den Sturm zu kommen â zu ĂŒberleben.
Und dann gibt es diese eine Person, die aufsteht. Die plötzlich merkt: Jesus ist auĂerhalb dieses Bootes. AuĂerhalb der Sicherheiten, die wir uns geschaffen haben. Er ist mitten im Sturm â und er lĂ€dt uns ein, auf ihn zuzugehen. Den Status quo zu verlassen. Eine unmögliche Materie zu einem Fundament zu machen, auf dem wir gehen können. Einen Weg zu bahnen, wo es keinen zu geben scheint. Diese eine Person, die sich mutig aufmacht, nicht sitzenbleibt, aus der Starre ausbricht und die anderen auf ein Ziel aufmerksam macht. Sie zeigt, dass es auch anders geht â und dass âeinfach nur zu ĂŒberlebenâ keine Option ist.
Jesus hat mich schon oft aufgefordert, das sichere Boot zu verlassen und mich dem Wind und den Wellen zu stellen. Und heute will ich dich auffordern, es auch zu tun.
Seit ich 2018 Tochter Gottes, erhebe dich geschrieben habe, trage ich einen Traum in mir: Ich will die Frauen hervorrufen, die bereit sind, das sichere Boot zu verlassen und sich mutig auf den Weg zu machen. Ich will die Frauen sammeln, die verrĂŒckten Glauben und groĂe SehnsĂŒchte haben. Ich will die Frauen rufen, die mehr von Jesus wollen â die in sich dieselbe Sehnsucht und denselben Traum spĂŒren.
Nun ist es endlich soweit: Die erste Tochter-Gottes-Berufungsreise startet am 3.11.
WĂ€hrend dieser Zeit möchte ich dir helfen, die TrĂ€ume, die Gott in dein Herz gelegt hat, zu entdecken â und erste Schritte auf dem Wasser zu gehen. Ich will dich dabei unterstĂŒtzen, deine Berufung ernst zu nehmen und sie auszuleben.
Denn deine Berufung wird sich niemals im sicheren Boot entfalten, sondern da drauĂen â auf dem Wasser, wo nichts sicher scheint. Dieser Schritt aus dem Boot gehört zu den groĂen Herausforderungen, die Jesus an uns herantrĂ€gt. Und ich wĂŒnsche mir, dass die Gemeinschaft, die sich jetzt aus den Töchtern Gottes formt, dir hilft, diesen Schritt zu wagen.
Du bist nicht allein. Wir gehen gemeinsam â weil wir in Zeiten leben, in denen jeder gefragt ist. Weil es an der Zeit ist, dass du gemeinsam mit Jesus die Welt eroberst.
Willst du deinen Platz entdecken und einnehmen?
Oder brauchst du gerade Mut und RĂŒckendeckung?
WeiĂt du gar nicht, wo du anfangen sollst?
Ist dir deine Berufung schon klar, aber dir fehlt der Mut, loszugehen? Oder kennst du deine Berufung noch gar nicht?
Egal, wo du stehst: Die Berufungsreise ist fĂŒr dich.
Wenn du mehr wissen willst, dann klicke einfach auf den Link â du bist herzlich eingeladen, dabei zu sein:
đ www.tochterundsohn.net/courses/lebedeineberufung
FĂŒr eine Zeit wie diese.
Letâs go! Jesus wartet â und das Wasser wird dich tragen.
Von Herzen,
Inka
Auf dem Wasser gehen Weiterlesen »
Keine Zeit zum Lesen? Kein Problem! Höre dir den Blogpost an —ïž
Liest heute eigentlich noch irgendjemand Blogs? đ Oder sind wir alle schon so sehr an die kurzen Texte unter geschnittenen Kurzvideos gewöhnt? Nimmt sich noch jemand die Zeit?
Ăber den Sommer habe ich Instagram von meinem Handy gelöscht. Ăber die Jahre hat es sich so eingespielt, dass ich Instagram als meine âHauptkommunikationsplattformâ verwende. Aber so richtig glĂŒcklich war ich nie damit. Instagram hetzt mich und Instagram erlaubt es mir nicht, mich so auszudrĂŒcken, wie ich es eigentlich am liebsten tue: Mit Texten.
In den Sommermonaten habe ich darĂŒber nachgedacht, wie ich mich Gott in diesen verrĂŒckten Zeiten am besten zur VerfĂŒgung stellen kann und ich wurde immer wieder daran erinnert, was ich am liebsten tue: Schreiben.
Schreiben und lÀngere Impulse geben, die sich nicht in 5 Sekunden Reels packen lassen. Tiefe Botschaften in Worte packen, die dann hoffentlich in Herzen fallen und VerÀnderung auslösen durch den Heiligen Geist. Das entschleunigt mich und hoffentlich auch dich!
Deswegen habe ich mir vorgenommen, meinen Fokus auf meinen Tochter Gottes Podcast zu legen und mindestens einmal im Monat einen Blogpost zu schreiben (und auch aufzunehmen, dass man ihn sich anhören kann! Wie findest du diese Idee? Lass gern in den Kommentaren von dir hören.).
Auf Instagram werden weiterhin Ausschnitte aus meinen Podcastfolgen zu sehen sein, aber es soll nicht mehr meine âHauptkommunikationsplattformâ sein.
Wenn du von meinen Impulsen profitierst, dann kannst du meine Arbeit unterstĂŒtzen, indem du
Danke fĂŒr deinen Support!! đ
Im September habe ich ĂŒbrigens eine Podcast Mini-Serie zum Thema âMutig vorangehenâ gemacht. 3 Folgen, die dich ermutigen können Schritte im Glauben zu machen und geistlich in Bewegung zu kommen. Passend dazu kannst du dir ein kostenloses Worksheet (Arbeitsblatt) herunterladen . (Hier klicken)
Und bevor ich diesen Blogpost beende, will ich dich fragen: Wie geht es dir? Was macht dein Herz? Diese Welt scheint gerade um uns herum zu explodieren. So viel Not, Leid, Hass, Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit. Es kann einem wirklich den Atem nehmen. Umso wichtiger, dass wir in die Ruhe kommen und unseren Alltag entschleunigen. Dass wir unser Herz bewahren und gut auf uns Acht geben. Mein Mann hat mir vor ein paar Tagen gesagt: Inka, du musst nicht die Welt retten. Ein guter Reminder! Ich will am liebsten alle BrĂ€nde löschen und die Menschen wieder zur Vernunft bringen. AberâŠdie Welt ist ja schon gerettet. Es gibt ja schon einen Ausweg, eine Lösung, einen Trost: Jesus. Wie gut sich daran zu erinnern. Wie gut, dass Jesus mein Herz in HĂ€nden hĂ€lt. Wie gut, dass ich meine Lasten und die Lasten der Welt einfach abgeben darf.
Lass uns gemeinsam achtsam, bedacht, wach und sanft durch diese Zeit gehen. Gemeinsam mit Jesus.
Kommst du mit?
Von Herzen,
Inka â€ïž
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In den letzten Wochen und Monaten verspĂŒre ich einen starken Sog in die Tiefe. In einem Gebet fĂŒr mich wurde folgender Vers aus den Psalmen erwĂ€hnt: „Deine Fluten rauschen daher, / und eine Tiefe ruft die andere; alle deine Wasserwogen und Wellen gehen ĂŒber mich.“ (Psalm 47,8). Im Englischen heiĂt es hier:  „Deep calls to deep in the roar of your waterfalls; all your waves and breakers have swept over me.“Â

Foto Matt Hardy
Das ist eine so wunderschöne, poetische Sprache, die genau meine Herzenssehnsucht beschreibt. Die Tiefe Gottes ist keine Bedrohung, seine Wellen und Fluten ertrÀnken mich nicht, sondern ziehen mich an sein Herz und in eine tiefe Gemeinschaft mit ihm, die eine absolute AbhÀngigkeit und Hingabe von meiner Seite erfordert. Sie lösen mich von allen unguten Verbindungen, von allem, was mich trennt von inniger Gemeinschaft mit Gott.
Ich verliere allen Boden unter den FĂŒĂen und lasse mich in die unendliche Tiefe Gottes ziehen.
Dort in der Stille, in der Dunkelheit, wo alles andere weit, weit weg ist und alle Ablenkung, all das Schrille und Laute dieser Welt zu einem fernen Echo wird, begegne ich der Quelle des Lebens. Psalm 47, 8 wird in einer weiteren Ăbersetzung so umschrieben: „Urflut donnert der Urflut zu beim Tosen deiner WasserfĂ€lle! Alle deine Wellen und Fluten brechen ĂŒber mich herein.“ (Das Buch)
Urflut. Was fĂŒr ein gewaltiges Wort! Das Leben in seiner reinsten Form. Ursprung, Anfang, Licht, Schöpfungskraft.
Die Urflut Gottes zieht mich hin zu Jesus.

Zuerst das Wort. Ganz am Anfang war es. Das Wort. Auf Gott ausgerichtet war es. Gott selbst war das Wort.âAm Anfang war es da, zu Gott hingewandt.âDurch ihn, der das Wort war, entstand das All, und nichts in der ganzen Schöpfung entstand ohne ihn. In ihm â das Leben. Und das Leben war das Licht der Menschheit.âJa, in der Dunkelheit schien es auf, das Licht. Die Dunkelheit konnte es nicht ĂŒberwĂ€ltigen. (Johannes 1, 1-4 – Das Buch)
In der Urtiefe begegnet er mir. Und nach dieser Begegnung sehne ich mich so sehr. In all dem Wahnsinn dieser Welt, all den Ungerechtigkeiten, den EnttÀuschungen, zerbrochenen Beziehungen, Abschieden, dem Loslassen, der Erkenntnis, das nichts auf dieser Welt den Hunger meiner Seele stillt, weià ich eines ohne jeden Zweifel: Ich brauche Jesus.
Foto Tim Marshall
Und ich brauche ihn so sehr, dass ich bereit bin, das sichere Ufer hinter mir zu lassen. Hineinzuwaten in das Wasser bis es mir zum Hals steht. Und trotz meinem Verlangen nach Sicherheit weiterzugehen. Immer weiter in die Tiefe des Ozeans. Die Arme weit, die FĂŒĂe ohne Grund, die Augen geschlossen – wartend auf die Wasserwogen des Heiligen Geistes, die mich tiefer ziehen. Immer tiefer.
Folgenden Text habe ich geschrieben, als meine Sehnsucht nach Tiefe ganz besonders stark prÀsent war:
mein herz leert sich
stetig
immer mehr
von deiner gegenwart
hat platz
in meinem
geleerten sein
es fĂŒhlt sich
gar nicht
leer
an
weil deine fĂŒlle
mich
fĂŒllt
und himmlische
vorrÀte
meinen mangel stillen
ich leere mich
dass du mehr platz hast
dass fragmente des
himmels
sich spiegeln können
in meinen trÀnen
und
dein wesen
sich wiederfindet
in mir
Kennst du diese Sehnsucht nach Tiefe?
Hast du schon einmal erlebt, wie die Wassermassen Gottes ĂŒber dich hinwegrauschen und du herrliche Freiheit gespĂŒrt hast?
Bist du bereit dich in die Weite Gottes aufzumachen?
Nehme dir doch ein wenig Zeit ĂŒber diese Fragen nachzudenken und höre dabei dieses wunderschöne Lied an.
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