Berufung

Gott ruft die Pioniere

Mein Mann und ich schauen uns gerade eine Serie über Siedler an, die sich im 19. Jahrhundert auf den Weg in den Westen Amerikas machten. Der Mut der Siedler hat mich schon immer sehr bewegt und Filme wie ‚In einem fernen Land‘ haben mich schon als Teenager total mitgerissen.

Gestern Abend hat mich eine Szene besonders angesprochen und ich glaube, dass sie ein deutliches Bild von der Situation zeichnet in der sich viele von uns befinden.

Die Gruppe von Siedlern ist schon ein paar Tage in unwegsamen Gelände von Texas unterwegs und sie kommen an einen Fluss, den sie überqueren müssen. Die meisten können nicht schwimmen und haben ihre ‚Wagons‘ voll geladen mit Möbeln und Erinnerungsstücken aus ihrer Heimat. Die erfahrenen Begleiter der Gruppe sprechen Klartext: Ihr müsst alles, was nicht unbedingt notwendig ist, abladen – ansonsten schafft ihr es nicht an das andere Ufer. Die Menschen brechen in Tränen aus, denn sie haben sowieso nicht viele Besitzgüter und diese wenigen Dinge sind alles, was ihnen aus ihrem alten Leben geblieben ist. Die Szene erreicht ihren Höhepunkt, als ein Musiker sich weigert sein Klavier abzuladen. Dieses Klavier bedeutet seinen Lebensunterhalt und er kann sich nicht vorstellen es zurückzulassen. Dem burschikosen ‚Captain‘, der die Gruppe anführt, platzt der Kragen und er fährt den Musiker an: ‚Du bist kein Musiker, du bist ein Pionier. Und das ist alles, was du bist, bis du ankommst.‘ Der Musiker bricht zusammen, weil er erkennt: wenn er an seinem Ziel ankommen möchte, dann muss er das, was in ihn bisher definiert hat und ihm Sicherheit gegeben hat, hinter sich lassen und sich seiner neuen Rolle als ‚Pionier‘ fügen.

Die darauffolgende Szene, als die Menschen über den Fluss übersetzen und die Kamera dann auf die Wiese schwenkt wo Bettgestelle, Öfen, Stühle und Tische wild durcheinander stehen, ging mir so nahe. Inmitten von all diesen Schätzen, sieht man das Klavier stehen. Es kostet etwas ein Pionier zu sein.

Ich glaube, dass wir uns in einer Zeit befinden, wo Gott uns ruft kompromisslos das Alte zurückzulassen, weil wir mit dem unnötigen Ballast nicht in dem ‚Neuen‘ ankommen können, in das Gott uns hineinführen möchte. Damit lassen wir auch ein Stück unserer Identität zurück, so wie der Musiker sein Klavier. Es ist ein unglaublich unbequemer Ort, diese Spannung zwischen zwei Destinationen. Es kostet wirklich viel sich aufzumachen und loszulassen. Voranzugehen, ohne genau zu wissen, wohin man eigentlich geht.

Diese Siedler haben von diesem Ort ‚Oregon‘ gehört. Sie hörten, dass es dort sattes Ackerland gibt, Berge und Meer. Es zog sie dorthin, obwohl der Weg voller Gefahren und Entbehrungen war. Aber sie waren noch nie dort. Sie wissen nicht, wie sich die Luft anfühlt, wie es riecht, welche Blumen dort wachsen und welches Getreide am besten gedeiht. Sie gehen, weil sie eine Vision von einem anderen, besseren Leben haben. Sie gehen, weil sie mit dem Leben, das sie bisher hatten, unzufrieden sind. Sie sehnen sich nach mehr.

Gott ruft die Pioniere. Pioniere sind ‚Wegbereiter‘. Sie sind Bahnbrecher, Vorläufer. Sie sind bereit Opfer zu bringen um neues Land zu erobern, Dinge zu tun, die noch nie jemand zuvor getan hat und sie tun dies oft einsam und missverstanden.  Es sind die Calebs und die Joshuas, die der großen Menschenmenge zurufen: ‚Das Land, das wir durchwandert und ausgekundschaftet haben, ist sehr gut.‘ (4. Mose 14) Es sind die Visionäre, die mutigen Kundschafter, die Gott ohne Kompromisse in unbekanntes Terrain folgen und einen Weg bahnen. Es sind die mit großem Glauben, die keine Angst vor den Riesen haben, die das verheißene Land besetzen.

Wir befinden uns in einer Übergangsphase. Es geht eine Ära zu Ende und es beginnt etwas Neues. Wir können es noch nicht benennen, wir können es noch nicht anfassen, es gibt vielleicht noch nicht einmal das richtige Vokabular für das, was vor uns liegt. Es ist wie das fruchtbare Oregon für die Siedler, wie das verheißene Land für die Israeliten. Ich empfinde es so tief in meinem Geist, das es von größter Wichtigkeit ist, dass wir uns nicht aus Angst und Kleinglaube von der Reise abschrecken lassen. Dass wir bereit sind Traditionen und verlässliche Routinen loszulassen und Gott mit allem vertrauen, was wir noch nicht kennen und wissen. Es ist eine Zeit, wo wir teilweise gar nicht mehr genau sagen können, was uns ausmacht und was genau unsere Berufung ist. Das, was in der letzten Season ‚funktioniert‘ hat, wird in dem Neuen, was Gott vorbereitet nicht mehr greifen oder einfach zu menschlichem Aktionismus verfallen.

Lassen wir los, so wie der Musiker sein Klavier? Lassen wir uns von Gott rufen in dieses neue Land, auf diesen neuen Grund und Boden, der erst erschlossen und erwirtschaftet werden muss? Legen wir unsere Ministries, unsere Kirchen, unsere Arbeitsabläufe, unsere Ehrenämter, unsere ‚Funktionen‘ auf den Altar und sind wir bereit voranzugehen, wenn Gott uns den Auftrag gibt?

Für viele wird es in dieser Zeit massive Veränderungen geben. Gott wird Sicherheiten einfordern –  Führungspositionen, Eigenheime, Arbeitsplätze. Er wird dich fragen, wie er Petrus gefragt hat: ‚Liebst du mich?‘ Und je tiefer wir in unserer Liebe zu Jesus verankert sind, desto bereitwilliger können wir unsere Hände öffnen – um loszulassen und zu empfangen. Es ist eine Prüfung unseres Glaubens. Wie sehr sind wir in menschlichem Aktionismus gefangen und wo sehnen wir uns einfach nur nach Begegnung mit dem Heiligen Geist? Wie sehr folgen wir unseren Plänen und fragen nicht nach den himmlischen Blueprints?

Es ist eine Zeit, wo Gott mutigen Glauben mit Zeichen und Wundern begleitet. Es ist nicht mehr in unserer Kontrolle, sondern komplett abgegeben an den Herrn. Es entsteht eine neue Hingabe und Unterordnung in unseren Herzen und Gott ehrt das.

Als Christen ist uns dieser Pioniergeist in der DNA verankert. ‚Geht in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Botschaft.‘ (Markus 16,15). Die Bereitschaft auf unerforschten Wegen zu gehen und sich an die Begebenheiten von neuen, unbekannten Umständen anzupassen, ist tief in unserem geistlichen Erbe angelegt. Es ist an der Zeit diesen Abenteurergeist neu zu entdecken.

Lass dich von Gott rufen. Frage ihn wie du in dieser Zeit ein Pionier sein kannst. Erlaube dem Heiligen Geist dein Herz zu prüfen und sei  bereit mit offenen Händen vor Gott zu stehen. Gott baut sein Reich. Inmitten von allem Leid und aller Finsternis graben wir dem Feind das Land ab und lassen das Licht in die dunkelsten Ecken scheinen. Es ist herrlich und es ist schmerzhaft. Es ist das, wofür wir geschaffen wurden.

Steh auf und leuchte! Denn dein Licht ist gekommen und die Herrlichkeit des Herrn erstrahlt über dir.  Denn die Erde ist von Finsternis zugedeckt und die Völker liegen in tiefer Dunkelheit, aber über dir strahlt der Herr auf. Man kann seine Herrlichkeit über dir schon erkennen. (Jesaja 60,1)

 

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Jesus im Alltag finden

Wie können wir es schaffen mitten im geschäftigen, oft stressigen Alltag Ruhe zu finden und bei Jesus anzukommen?

Diese Frage trieb mich jahrelang um und beschäftigt mich auch heute noch. Als Mama von vier Kindern ist Ruhe eher selten. Als meine Kinder noch klein waren, war ich ständig müde und nie alleine. Immer hatte ich ein Kind auf dem Arm oder um meine Beine herumtanzen. Die Stille Zeit, die ich als Single und jung verheiratete Frau mühelos in meinem Tagesrhythmus unterbringen konnte, fand kaum noch statt. Ich hatte ein schlechtes Gewissen und fühlte mich so, als würde mein Glaubensleben brach liegen. Sonntag im Gottesdienst konnte ich kaum die Predigt oder den Lobpreis miterleben und fand mich stattdessen im Kinderraum wieder und baute Duplotürme.

Ich fühlte mich wie ein Christ zweiter Klasse, ein Mensch, der zwar Jesus liebt und ihm nachfolgen möchte, aber das Leben mit seinen tausend Anforderungen kam immer dazwischen. Ich fragte mich, wie ich jemals eine erfüllte Beziehung zu Jesus haben kann, wenn ich so überfordert und überladen durch meinen Tag stolperte.

Vielleicht kannst du dich damit identifizieren. Vielleicht bist du keine Mama, sondern hast einen anderen Job, der dir viel Kraft und Zeit abverlangt. Vielleicht bist du gerade krank und hast keine Energie und Ausdauer aktiv Zeit mit Gott zu verbringen. Vielleicht weißt du überhaupt nicht, wie ‚Zeit mit Gott‘ überhaupt geht und wie das funktionieren soll.

Ich möchte dir hier ein paar Dinge weitergeben, die ich gelernt habe, wenn es darum geht die Beziehung zu Jesus zu pflegen und als Resultat Ruhe und Ausgeglichenheit im Alltag zu finden.

  • Vor einigen Jahren ist mir ein Vers begegnet, der mich als junge Mama sehr getröstet und mir viel Druck weggenommen hat:
    Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte: Die Lämmer wird er im Arm tragen und sie auf seinem Schoß halten, die Mutterschafe wird er freundlich leiten. ‚ (Jesaja 40,11). Ich glaube, dass es im Reich Gottes so etwas wie einen Mutterschutz gibt. Eine besondere Gnade für Frauen, die kleine Kinder großziehen. Gott weiß um all die durchwachten Nächte und die unglaublich großen Anforderungen, die an Mütter gestellt sind. Und er will dich mitten in deinem Chaos unterstützen und dich freundlich leiten. Den Standard deines geistlichen Lebens vor Kindern wirst du kaum aufrecht erhalten können und das ist auch okay so. Das Letzte, was du brauchst ist zusätzlicher Druck und ein schlechtes Gewissen, weil es mal wieder mit der Bibellese nicht geklappt hat, weil dein Kleines gestillt werden wollte oder einen Weinkrampf hatte. Das bedeutet nicht, dass du deine Beziehung zu Jesus auf Eis legen musst. Du darfst lernen, sie anders zu genießen – mit ganz viel zwischendrin Momenten. Ich habe in den kleinen Jahren mit meinen Kindern beim Windeln wickeln, spazieren gehen und Geschirr abwaschen gebetet. Ich habe so oft es nur ging, Lobpreismusik laufen lassen, um meine Gedanken mit der Wahrheit und mein Herz mit Anbetung zu füllen. Und ich habe gelernt, wie die Rebe am Weinstock zu hängen und zu vertrauen, dass mein einfaches da-sein auch eine Investition in die Beziehung zu Jesus ist. Und dass ich in dem Wissen ruhen darf, dass auch wieder eine andere Phase kommen wird. Die Prinzipien von alltäglichem Gebet zwischen Wäschebergen und Legosteinen bereichern mein geistliches Leben auch heute noch, wo meine Kinder schon größer sind.
  • Betet ohne Unterlass...‘ (1. Thess. 5,17) fordert uns die Bibel auf. Lange Zeit habe ich das als großen Druck empfunden, zusätzlich zu meiner Stillen Zeit auch noch ohne Pause zu beten. Mittlerweile habe ich erkannt: andauerndes Gebet ist das Fundament für eine intensive Begegnung mit Gott in der Stillen Zeit und nicht andersherum. Zu schnell ist die Stille Zeit ein Punkt auf unserer To-Do-Liste, den wir selbstzufrieden abhaken, wenn ‚es erledigt ist‘. Wir gehen automatisch durch einen Ablauf, der uns das Gefühl gibt, etwas getan zu haben und dann gehen wir über in den Tagesablauf. Ich sage nicht, dass das etwas schlechtes ist, aber welche Beziehung lebt von Automatismus? Wenn ich mit meinen Mann Zeit verbringe, dann achten wir auf Abwechslung, auf Kreativität, auf Überraschungen. Und würden wir uns nicht auch außerhalb unsere Dates miteinander unterhalten, wäre unsere besondere Zeit der Zweisamkeit schnell schal und leer. Beziehung lebt von andauernder Kommunikation, nicht (nur) von geplanten Treffen. So wichtig es auch ist, Zeiten mit Jesus in unseren Tag einzuplanen (darüber schreibe ich im nächsten Punkt), ist es mindestens genauso wichtig, zu lernen andauernd zu beten. Wenn ich das Gefühl habe, ständig in Kontakt mit Jesus zu sein, fällt es mir 1. leichter in die Stille Zeit hineinzukommen und 2. merke ich, wie meine Beziehung zu Jesus vibriert, atmet und mich verändert. Hier müssen wir also lernen umzudenken: es geht darum ständig mit Jesus in Kontakt zu sein und nicht nur einmal am Tag für 20 Minuten. Wie kann das funktionieren? Durch den Heiligen Geist. Er ist unsere Brücke zu Jesus und er kann uns in ständiges, inneres Gebet führen. Das Sprachengebet ist dafür eine wunderbare Hilfe – denn ich kann in Gedanken im Geist beten und gleichzeitig einkaufen gehen, am Computer arbeiten und meinen Kindern das Abendbrot zubereiten. Die Bibel sagt, dass der Heilige Geist uns nicht nur hilft zu beten, er betet für uns:
    ‚Der Heilige Geist hilft uns in unserer Schwäche. Denn wir wissen ja nicht einmal, worum oder wie wir beten sollen. Doch der Heilige Geist betet für uns mit einem Seufzen, das sich nicht in Worte fassen lässt.‘ (Römer 8, 26) Was für eine Erleichterung das zu wissen! Ich muss nicht den ganzen Tag mit meinem Verstand beten und immer genau wissen, welche Worte ich verwenden muss und für welches Anliegen ich eintreten soll! Ich darf mich einfach dem Heiligen Geist im Gebet anvertrauen und ihn durch mich beten lassen! Nur so ist andauerndes Gebet überhaupt möglich. Auch hier gilt: ohne Jesus können wir nichts tun. (Johannes 15)
  • Wenn wir anfangen das Fundament des andauernden Gebetes in unseren Alltag zu integrieren, werden wir schnell merken, wie wir ganz natürlich in die Gegenwart Jesu gezogen werden. Da weichen Druck und Leistungsverhalten und wir fangen an uns nach der Stillen Zeit zu sehnen. Die sog. Stille Zeit ist dann nicht mehr lediglich ein Punkt auf unserer To-Do-Liste, sondern wird zum Motor, zum Antrieb unseres Seins. Durch die absolute Abhängigkeit zu Jesus, wird uns mehr und mehr bewusst, wie sehr wir diese regelmäßigen Begegnungen mit Jesus brauchen! Und dann kommen wir nicht drum herum, diese Zeiten ganz banal in unseren Terminkalender einzutragen. Wenn wir dann denken, wo soll denn dieser Termin noch reinpassen, wir haben ja sowieso schon so viel zu tun – dann müssen wir uns mal anschauen, für was wir alles so Zeit haben und uns überlegen, was uns wichtiger ist. Wenn Jesus gesagt hat, ohne den Vater kann er nichts tun (Joh. 5,30), wieviel mehr sollten wir dann diese Haltung einnehmen und den Blick auf unseren himmlischen Vater richten? Wenn wir zu beschäftigt sind, Zeit mit Jesus zu verbringen, dann müssen wir unseren Terminkalender radikal ausmisten. Denn aus dieser Begegnung heraus fließt alles Leben, aller Fokus. Wir lernen richtige Prioritäten zu setzen und spüren, was ‚dran‘ ist und was nicht. Wir werden sensibel für das Reden des Heiligen Geistes und werden erfüllt mit einer Liebe für ihn und für die Menschen um uns herum. Dieser ‚Termin‘ mit Jesus ist nicht austauschbar. Er ist für uns als Christen überlebenswichtig. Nur wenn wir im Alltag andocken an die Lebensquelle und wenn wir unsere Herzen nähren mit dem Brot des Lebens, werden wir effektiv und tiefgreifend unser Leben leben können. Wenn du das Gefühl hast, dich überfordert eine tägliche Stille Zeit, dann fange klein an: lieber einmal in der Woche eine richtig tiefgreifende Zeit mit Jesus verbringen, als jeden Tag halbherzig und hastig. Diese Zeiten sollen nicht aus Leistungsdruck entstehen, sondern aus einer Sehnsucht heraus.
  • Ich will dir Mut machen, die Zeiten mit Jesus kreativ zu gestalten. Ich weiß von mir selber, dass ich eine vorgefertigte Vorstellung davon habe, wie eine ‚Stille Zeit‘ auszusehen hat. Vor meinem inneren Auge sehe ich ein Andachtsbuch, meine Bibel, ein Tagebuch und das Losungsheft vor mir liegen. Und manchmal ist es auch genau das, was meine Seele braucht, um zu Jesus durchzudringen: ein geordneter, organisierter Ablauf. Doch Beziehung kann soviel mehr. Wir dürfen lernen mit Jesus Beziehung zu leben und da öffnen sich ganze Welten. Du darfst dich z.B. fragen: was tut deinem Herzen gut? Was bringt deine Seele zum schwingen? Ist es malen, schreiben, spazieren gehen? Oder singen, tanzen, meditieren? Was hilft dir dabei, dein Herz für Jesus zu öffnen und empfänglich zu werden für sein Wirken? Viel zu oft scheitern wir an der Stillen Zeit, weil wir in einem Modus feststecken, der gar nicht unserer Persönlichkeit entspricht. Wir haben ein Modell übernommen, das zwar geistlich erprobt ist, aber uns eher ausbremst, als anspornt. Jesus will Beziehung leben und das bedeutet, wir dürfen in seiner Gegenwart aufblühen und uns lebendig fühlen. Wenn wir anfangen unsere ‚Stille Zeit‘ so zu gestalten, dass es unsere Lieblingszeit des Tages wird, wird sie garantiert öfter stattfinden, als wenn wir uns durch einen Modus quälen, der zwar geistlich daherkommt, aber uns kein Leben einhaucht.
  • Ein weitere Punkt, der mein geistliches Leben am Leben erhält, trotz Alltagsstress und Alltagssorgen, ist das Fasten. Heute beginnt die Fastenzeit und Fasten ist – wie alle Jahre wieder – ein Gesprächsthema, aber genau das ist ein Problem. Fasten sollte kein außergewöhnliches Highlight sein und unser Gewissen beruhigen nach einer kalorienlastigen Weihnachts- und Faschingszeit, sondern ein stetiger, selbstverständlicher Begleiter unseres geistlichen Lebens darstellen. Und auch da dürfen wir uns mit kleinen Schritten hinführen lassen, wo Jesus uns haben möchte: in der absoluten Abhängigkeit zu ihm. Wenn du als Mama gerade stillst, solltest du natürlich kein Essen fasten. Aber wie wäre es, wenn du einen Tag in der Woche auf dein Handy und auf Social Media verzichtest und dein Herz ganz neu auf Jesus ausrichten lässt? Oder wenn du es die nicht vorstellen kannst auf Essen zu verzichten, kannst du dich vielleicht daran wagen, einen Tag lang keine Süßigkeiten zu essen? Oder du nimmst dir vor an einem Wochenende im Monat kein Netflix zu schauen und stattdessen Lobpreismusik zu hören und die Gegenwart Jesu zu suchen? Es ist wie beim andauernden Gebet: es ist ein Lernprozess. Du musst nicht gleich 40 Tage nur von Wasser leben. Gott sieht unser Herz an und sieht unsere Sehnsucht. Ich persönlich tue mir sehr schwer Essen zu fasten. Vor allem, wenn ich mit knurrenden Magen für meine Kinder das Mittagessen zubereiten muss. Aber ich habe für mich herausgefunden, dass es mir entgegenkommt auf das Abendessen zu verzichten und dass der leere Magen am Morgen es mir leicht macht, mein Herz auf Jesus auszurichten. Um zu diesem Punkt zu kommen, habe ich viele frustrierende Fastenfehler gemacht und dachte zeitweise, ich bin einfach nicht fürs Fasten geboren. Aber genau das ist nicht wahr: jeder Christ braucht das Fasten, um sein geistliches Leben am Leben zu erhalten. Jesus sagt im Matthäusevangelium 6 nicht ‚Falls ihr fastet…‘, sonder ‚Wenn ihr fastet…‘ – er geht also selbstverständlich davon aus, dass das Fasten einen festen Teil unseres Glaubenslebens ausmacht. Wenn du Probleme hast in die Gegenwart Jesu hineinzukommen, wenn sich dein Alltag überladen anfühlt und du keine klare Sicht auf den Willen Gottes für dein Leben hast – dann fange an zu fasten. Es wird deinen Alltag revolutionieren.
  • Noch ein letzter Punkt: Dankbarkeit. Noch vor dem Aufruf ohne Unterlass zu beten, fordert uns Paulus dazu heraus ‚immer fröhlich zu sein‘ (1. Thess. 4, 16). In Kolosser 4, 2 geht das andauernde Gebet Hand in Hand mit Dankbarkeit: ‚Hört nicht auf zu beten und Gott zu danken.‘ Freude wurzelt in Dankbarkeit. Wenn wir uns durch unseren Alltag quälen und uns von Sorgen und Ängsten niedergedrückt fühlen, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass unser Herz nicht dankbar ist. Wenn wir trotz schwieriger Lebensumstände uns eine dankbare Einstellung bewahren, dann befinden wir uns sozusagen auf einer Schnellstraße hin zum Herzen Gottes. Nichts öffnet den Weg schneller in Anbetung und Gebet, wie Dankbarkeit. Und nichts hilft uns dabei so effektiv ein erfülltes und effektives Leben zu haben, wie Dankbarkeit. ‚Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder; sie geben das Empfangene zehnfach zurück.‘ (August von Kotzebue). Dankbarkeit ist keine Option im Reich Gottes, es ist eine Obligation. Der Segen wird freigesetzt durch Anbetung und Dankbarkeit. Und selbst wenn wir in noch so schwierigen Situationen festzuhängen scheinen, gibt es immer Grund zur Dankbarkeit. Die Bibel gibt uns unzählige Beispiele, wofür wir dankbar sein können – Gottes Wesen, die Schöpfung, das Geschenk des Lebens, die Segnungen des Himmels, unsere Erlösung usw. Nie gibt es nichts, wofür wir dankbar sein können. Lasst uns also mitten im Alltag, inmitten aller Anforderungen dankbar sein. Unsere Dankbarkeit schafft einen Raum, der Gebet und Anbetung leicht macht und uns näher an das Herz unseres himmlischen Vaters zieht.

Das sind also einige der Lebenslektionen, die ich gelernt habe, auf meiner Reise in eine tiefere Beziehung zu Jesus hinein. Ich habe noch lange nicht ausgelernt. Ich übe mich weiterhin täglich und brauche immer die Gnade und die Hilfe Jesu.

Was hilft dir dabei, tiefer zu gehen in deiner persönlichen Stillen Zeit und wie gestaltest du deinen Alltag mit Jesus? Welche Tipps und Tricks hast du für dich herausgefunden? Ich freue mich über deine Kommentare.

Und hier noch Literatur, die dir dabei helfen kann ein Leben in engster Verbindung mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist zu leben:

‚Bete Gott an und lebe im Sieg‚ Ein kleines Heftchen mit Durchschlagskraft.

‚Einfach Gebet‘ Eine praktische Hinführung zum Thema Gebet.

‚Der Lohn des Fastens‘ Tiefe Einsichten zum Thema Fasten.

Zum Siegen bestimmt‘ Wie wir aus einem apathischen Lebensstil ausbrechen können.‘

Das Übernatürliche auf die Welt bringen.‘ Die Begegnung mit Gott wird dein Leben revolutionieren.

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Der Countdown läuft…

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Ich kann mich noch so gut daran erinnern, als jene Email vom SCM Verlag in mein Postfach flatterte: ob ich mir vorstellen könne, ein Buch zu schreiben?

Ich war gerade dabei für unseren Urlaub zu packen und zwischen halbvollen Koffern und einer langen to-do-Liste tippte ich meine Antwort zurück: Ja, natürlich!!

Schon als Teenager war es mein großer Wunsch, ein Buch zu veröffentlichen. Mit 11 hab ich angefangen in ein kariertes DINA5 Heft einen Roman zu schreiben. Über ein Mädchen, das nach Amerika auswandert. Leider ist dieses Heftchen zwischen all den Umzügen in meinem Leben verloren gegangen. Das würde ich jetzt zu gerne nochmal lesen.
Dann hab ich Gedichte geschrieben, hingekritzelt auf Einkaufszettel, Servietten und in mein Tagebuch. Momente, eingefangen und verewigt. So hab ich viele Gefühlsachterbahnen, Herzschmerz und Zukunftsfragen bearbeitet. Das geschriebene Wort hat mich sozusagen durch meine Teenagerjahre getragen und geführt.

Und jetzt kam – aus dem Nichts – diese Anfrage, ob ich ein Buch schreiben möchte. Ein Traum wurde wahr.
Im Urlaub dann hab ich viel Zeit zum Beten gehabt und habe viel nachgedacht. Über was soll ich schreiben? Für wen soll ich schreiben? Mir war ganz schnell klar, dass ich kein Thema abarbeiten möchte, zu dem es schon 100 andere Bücher gibt. Mir war klar, dass ich nicht theoretisch bleiben will, sondern vom Herzen weg schreiben möchte. Mir war klar, dass Gottes Herzschlag aus diesem Buch heraus pulsieren soll. Dass es auch ein unbequemes Buch werden soll, dass herausfordert und Dinge in Frage stellt.

Weil ich zu diesem Zeitpunkt selber gerade durch eine sehr schwierige Zeit ging und an allen Ecken und Enden meines Lebens herausgefordert war, spürte ich recht schnell: darüber möchte ich schreiben. Ein Buch für Frauen, die sich nicht mit weniger als dem Besten zufrieden geben, das Gott für sie hat. Ein Buch für Frauen, die verletzt wurden, die bitter geworden sind, die sich ein bequemes Leben abseits ihrer Berufung eingerichtet haben. Ein Buch für Frauen, die ahnen, ich bin zu mehr geschaffen. Ein Buch für Weltveränderinnen und Kämpferinnen. Kurz: ein Buch für alle Frauen, die Sehnsucht haben nach Jesus, nach Heilung und die voller Stärke einen Unterschied in dieser Welt machen wollen.

Mein Herz fing Feuer.

Wieder zurück vom Urlaub setzte ich mich voller Tatendrang an den Computer und tippte mit zitternden Fingern das Probekapitel. Ausgerechnet das Kapitel, wo ich mich am meisten öffne und am tiefsten in meine ganz persönlichen Seelenabgründe blicken lasse. Denn das war mir auch klar: ich will ein ehrliches Buch schreiben. Ein authentisches Buch. Kurz bevor ich es zum Verlag schicken wollte, bekam ich es mit der Angst zu tun. Zweifel plagten mich. Ist das zu offenherzig? Wer soll schon an meiner Geschichte interessiert sein? Kann ich überhaupt ein ganzes Buch schreiben? Schaffe ich das?

Ich klickte schließlich auf Senden – und seitdem ist mein Leben nicht mehr dasselbe. Die Rückmeldung vom Verlag war für mich überwältigend positiv und ich fing an mein Buch zu schreiben. Kapitel für Kapitel, Herzschlag für Herzschlag. In diesem Buch ist alles drin, was mich antreibt, was mich zu der Person macht, die ich heute bin. Mein Buch wurde zu einem leidenschaftliches Plädoyer für Weiblichkeit im Sinne Gottes. Ein Zuruf an die Frauen dieser Generation: steht auf, erhebt euch, es ist an der Zeit, das ihr das Leben ergreift, das euch in Jesus zusteht! Es ist Zeit für Heilung, für ganze Herzen, für kompromisslose Leidenschaft!

Immer wieder spürte ich beim Schreiben den Heiligen Geist, wie er auf den Worten, die ich in meinen Laptop tippte, ruhte. Manchmal war das gar nicht ich, die schrieb, sondern Jesus in mir. Immer wieder kamen mir die Tränen, weil ich die Leidenschaft spürte, die er für seine Töchter hat. Grenzenlose, unbeschreibliche Liebe.
Oh, wie sehr ich mir wünsche, dass dieses Buch ein Türöffner sein wird, dass Gottes Liebe wie ein breiter Fluss zu deinem Herzen hin fließen kann…

Du weißt, wie sehr mir Erweckung auf dem Herzen liegt. Ich glaube fest, dass wir in einer Zeit leben, wo Gottes Reich sich in noch nie gekannter Dimension auf der Erde sichtbar machen wird. Und es fängt bei uns an…in unseren Herzen. Sobald wir ‚ja‘ sagen zu Jesus, ein uneingeschränktes, kompromissloses ‚ja‘ – dann bricht der Himmel durch. Und dieses Buch ist so ein ‚ja‘. Es ist mein ‚ja, zu alldem, was Gott durch mein Leben tun möchte und ich bete, dass es auch dein ‚ja‘ werden wird. Dass du dich einladen lässt auf das Abenteuer deines Lebens!

Doch nun bist du bestimmt gespannt, wie das Buch denn nun heißt und wie das Cover aussieht, oder? Ich war MEGA gespannt und konnte es kaum abwarten, bis ich Titel (bei dem ich mithelfen konnte) und Cover (das mich komplett überrascht hat) sehen konnte. Und ich muss sagen: es ist super geworden. Das Titelbild ist – finde ich – schon eine Message in and of itself; da braucht es fast keine Worte mehr.

Und, tadaaaa  – here it is:

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Mein Buch. Gottes Botschaft an uns Frauen. Und ganz viel Herz in jedem einzelnem Wort. Gefällt es dir? Was macht das Cover mit dir? Mit mir macht das ganz viel – und das ist GENAU mein Anliegen für dieses Buch: das wir NICHT stehenbleiben, wo wir gerade sind. Das wir uns HERAUSFORDERN lassen, dass wir zulassen, dass es auch mal UNBEQUEM ist und dass wir vor allem uns aufmachen zu KÄMPFEN!

Was mich noch riesig freut, ist die Tatsache, dass dieses Buch eine Zwillingsschwester hat. Es kommt nämlich nicht alleine daher, sondern wird begleitet von einem Workbook:

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Wenn das Hauptbuch der Motor ist, dann ist dieses Kleingruppenmaterial das Benzin. Denn in unsere Berufung und in eine tiefe Beziehung zu Jesus kommen wir nur GEMEINSAM! Kein einsam mehr! Es ist an der Zeit, dass wir Frauen zusammenrücken, ehrlich werden, lernen füreinander zu beten, einander zu ermutigen und füreinander einzustehen.

Als der Verlag mir den Vorschlag machte, zusätzlich noch ein Kursbuch zu schreiben, war ich komplett überwältigt. Wie sollte ich das zeitlich schaffen? Aber ich bin so, so dankbar, dass ich es gewagt habe – denn ich finde, ohne das Kursbuch hat das Hauptbuch nicht dieselbe Durchschlagskraft. Denn wir müssen lernen, die Prinzipien aus ‚Tochter Gottes, erhebe dich‘ umzusetzen und das geht nicht alleine im stillen Kämmerlein, das geht nur in Gemeinschaft mit anderen Frauen, die eine ähnliche Sehnsucht haben. Ich habe die Vision, dass dieses Kleingruppenmaterial große Durchbrüche für Frauenfreundschaften schaffen wird. Dass wir nicht nur lernen, uns zu öffnen, sondern dass wir auch, geistlich gesehen, Waffenschwestern werden. Dass neue Dienste geboren werden, weil sich zwei oder drei Frauen zusammen schließen. Dass Wunden der Einsamkeit geheilt werden, weil ein Raum für Gemeinschaft geschaffen wird. Dass Frauen miteinander erkennen, welch unglaubliche Stärke in ihnen wohnt, durch den Heiligen Geist!
Also – Benzin und Motor, Schießpulver und Feuer, Meer und Sonnenuntergang. Diese zwei Bücher gehören zusammen. Wenn du das Hauptbuch kaufst, kauf dir das Workbook gleich mit und starte eine Kleingruppe oder Zweierschaft oder fange an für jemanden eine Mentorin zu sein. Du wirst es nicht bereuen, du wirst daran wachsen und reifen – davon bin ich überzeugt.

Beide Bücher können bereits im SCM Online Shop vorbestellt werden. Ich freue mich jetzt schon auf eure Rückmeldungen und auf das, was Gott tun wird.

Erhebe dich, du wunderbare, geliebte, gefeierte Tochter Gottes. Gott hat ein großes verheißenes Land für dich – dort am Horizont; siehst du es schon? 

‚Wie der Titel schon sagt, ist dieses Buch alles andere als nur ein besinnliches Andachtsbuch. Es ist ein Weckruf, mitunter auch ein liebevoller Tritt in den Hintern. Nicht wenige Frauen bleiben in ihrer schmerzhaften Vergangenheit stecken.
Andere wiederum richten es sich bequem in der häuslichen Idylle von Beziehung und Familie ein. Doch wir sind zu mehr berufen als zu privatem Glück!

Wo sind Frauen, die aufstehen und in ihrer Würde die Welt verändern?‘

Jutta Hartl

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Tanzkurs für die Ehe

Mein Mann und ich machen seit ein paar Wochen einen Tanzkurs. Unser Tanzlehrer sagte gleich am Anfang folgenden Satz, den ich nicht mehr aus meinem Kopf herauskriege:

‚Wenn der Mann weiß, wo er hin will und die Frau führt, dann bekommt die Frau den Freiraum kreativ zu werden.‘

Das ist für mich die neue Lieblingsdefinition von Ehe.

Es ging bei diesem Satz um eine Tanzfigur, wo der Mann die Richtung vorgeben soll und gleichzeitig seiner Frau einen kleinen Schubs gibt und sie so eine Drehung vollführen kann, während der Mann im Tanzschritt bleibt. Klingt kompliziert und ist es auch.

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Im Leben sowieso. Unsere Ehe war lange davon geprägt, dass mein Mann sich der Norm dieser Welt angepasst hat und meine Sehnsucht nach Abenteuer, nach Freiraum mehr oder weniger übergangen wurde. Wie vielen Frauen geht es noch so? Und wie viele Männer dümpeln in ihren Jobs herum und wissen überhaupt nicht, wie das funktionieren soll, seine Frau anzuleiten, als ‚Herr des Hauses‘ die Richtung für die Familie vorzugeben?

Es klingt so angestaubt, so altbacken und es ist doch Gottes wunderbares, frisches Design für jede Ehe: ‚Deshalb sage ich noch einmal, dass jeder Ehemann seine Frau so lieben soll, wie er sich selbst liebt, und dass die Ehefrau ihren Mann achten und respektieren soll.‘ (Epheser 5, 33)
Was in unseren Ohren wie eine Beschneidung unserer Rechte klingt, wie ein autoritäres Gefängnis, ist purer Segen für eine Ehe. Denn was Paulus hier schreibt, ist ein wunderschönes Abbild der Beziehung Jesu zu uns, seiner Kirche. Es ist ein Kreislauf der Liebe, eine perfekt auf einander abgestimmte Tanzfigur. Jesus gab sein Leben hin für uns, auf dass wir Leben haben können. Der Ehemann soll sein Leben für seine Frau hinlegen, dass sie leben kann. Die Ehefrau reagiert mit tiefer Liebe und Vertrauen und so beginnt ein sinnlicher Tango.

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Kein Tänzerpaar würde je auf die Idee kommen, zwei unterschiedliche Tänze gleichzeitig zu tanzen. Die Tanzschritte müssen aufeinander abgestimmt sein, sonst endet alles im Chaos. Es braucht einen Lehrer, der die Schritte beobachtet und immer wieder korrigiert. Oft muss man von vorne beginnen, neu zählen. 1,2,3,4 … und los. In einer christlichen Ehe ist dieser Tanzlehrer der Heilige Geist. Er hilft uns, uns aufeinander einzustimmen, er sensibilisiert unsere Ohren auf die Himmelsmusik, nach der wir tanzen sollen. Manchmal ist es ein quirliger Foxtrott, manchmal ein langsamer Walzer oder ein schneller Cha cha cha. In jeder Lebenssituation aber gilt es, dass der Mann fest steht, die Schritte kennt und die Frau führen kann. Die Frau darf sich sicher fühlen, den Schritten folgen lernen und immer wieder unerwartete, lebenslustige Drehungen einbauen. Und es geht nie gegeneinander, sondern immer nur miteinander. Es ist ein aneinander Festhalten, ein sich durch die Wendungen des Lebens gemeinsam durchnavigieren. Nie ist es ein Solotanz, nie ein sich vor den anderen drängen, um alleine das Rampenlicht zu genießen. Es ist ein aufeinander zugehen, den anderen im Blick haben.

Und es hat etwas damit zu tun, eigene Vorstellungen nieder zu legen. Will ich mich rechts drehen, aber der Mann links vorgibt, treten wir uns gegenseitig auf die Füße. Im gemeinsamen Gebet, können Mann und Frau die Richtung für die Ehe und die Familie empfangen.

Wer nicht miteinander betet, kann auch nicht gemeinsam durchs Leben tanzen.

Dann ist es vielleicht eher ein Line Dance, nebeneinander her. Gott hat für jede Ehe, für jede Familie eine Berufung, ein Ziel. Es ist soviel mehr, als Geld herein bringen, ein Haus abzahlen, die Großeltern stolz machen. Wir haben vergessen, in was für einen grandiosen Ballsaal wir stehen, welch unglaubliche Weiten uns zum Tanzen zur Verfügung stehen. Wir haben uns auf einen Tanz beschränkt, weil der bequem ist und vorhersehbar. Wir drehen uns nur im Kreis. Wir hören nur noch die eine Musik, weil wir den Takt kennen und keine unvorhersehbaren Wendungen passieren.

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Aber Gott möchte, er sehnt sich danach, dass wir als Ehepaar lernen, aus unserer Komfortzone herauszutanzen. Eine eigene Symphonie wurde für deine Ehe, für deine Familie komponiert, Tanzschritte erfunden, die nur ihr tanzen könnt. Es geht um so viel mehr. So viel mehr Leben, so viel mehr Musik, so viel mehr Abenteuer.

Und so möchte ich die Ehemänner dazu herausfordern, einen neuen Tanz zu erlernen. Welchen Traum hat Gott dir ins Herz gelegt? Welche Berufung liegt auf dir, auf deiner Ehe, auf deiner Familie? Und ihr Ehefrauen: lasst euch führen. Lasst euch fallen. Gebt euch dem Takt des Himmels hin, schließt die Augen, genießt und lebt.

Im Geist sehe ich, wie Ehepaare neu das Tanzen lernen. Am Anfang ist es schwierig und holprig. Dicke Eisenketten, die sie an das Alte, das Vertraute ketten, beschweren die Bewegungen. Aber die Musik schwillt an, die Kristalleuchter des Ballsaales werden entzündet und die Ketten lösen sich in Staub auf. Mit jeder kühnen Drehung kommt neue Freiheit, neue Liebe, entstehen neue Visionen, neue Ziele. Der Mann steht aufrechter als je zuvor und die Frau strahlt vor Lebenslust.

Gott tut etwas Neues in den Familien. Es ist nicht mehr nur ein dahin existieren, ein sich nicht abheben von der Welt. Wir tanzen unser Leben und im Tanz wird eine Freude freigesetzt, die durch nichts zu erklären ist, außer durch Jesus – der König, vor dem wir tanzen. Der auf dem Thron sitzt und lachend im Takt klatscht. Im mutigen Tanzen, im Ausprobieren neuer Tanzschritte, im Vertrauen auf den Heiligen Geist, nehmen wir neues Land ein. Wir ‚ertanzen‘ neues Territorium.

Und die Musik wird schneller und wir wirbeln und lachen und lieben.

 

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Babybauchgedanken

Letzte Woche habe ich eine Frau mit Babybauch getroffen. Der Bauch war so richtig schön rund und kugelig. Vier Wochen hatte sie noch bis zum Entbindungstermin. Ich konnte kaum wegsehen, so begeistert war ich von dem Bauch! Da ist mir wieder so bewußt geworden, wie einmalig, wie besonders, wie außergewöhnlich eine Schwangerschaft doch ist. Und wie sehr das alles von der liebevollen Schöpferkraft unseres Gottes zeugt. Allein wie eine Schwangerschaft schon anfängt: durch das absolut intimiste Zusammenkommen zweier Menschen, die sich lieben. Wie sich dann die Zellen anfangen zu teilen und wie von der ersten Sekunde an LEBEN da ist. Ein Mensch, der schon komplett von Gott erdacht ist. Alles ist festgelegt: Charakter, Aussehen, Lebensweg. Und dann wächst da während der nächsten 40 Wochen ein Mensch heran. Warum hat Gott wohl den Bauch der Mutter als besten Platz erwählt, wo die Krone seiner Schöpfung heranwachsen kann? Ein Grund war bestimmt, weil das Geborgenheit pur bedeutet. Und weil Gott weiß, dass das genau das Gefühl ist, was wir für einen guten Start ins Leben brauchen.

Es ist doch wirklich so ein Vorrecht, dass Gott uns Frauen dazu erwählt hat, die Kinder die Er so sorgfältig ins Leben ruft, im eigenem Leib zu tragen. Dass durch unsere Körper alles das bereitgestellt wird, dass so ein wunderbarer Prozess überhaupt möglich ist. Eine tiefere , innigere Verbindung zu Gottes Schaffen scheint mir nicht möglich zu sein. Wenn ein Kind im Bauch der Mutter heranwächst, dann ist die Frau am Pulsschlag von Gottes Schöpferkraft.

‚Du hast mich geschaffen – meinen Körper und meine Seele, im Leib meiner Mutter hast du mich gebildet.
Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! Großartig ist alles, was du geschaffen hast – das erkenne ich!
Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter, da war ich dir dennoch nicht verborgen.
Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen. Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben – noch bevor einer von ihnen begann!‘
Psalm 139, 13-16

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Berufung

‚Kinder sind nicht so wichtig wie eine gute Ausbildung. Ganz bestimmt nicht so wichtig wie eine Weltreise. Abends auszugehen ist bei weitem wichtiger. … Deine Zeit in Kinder zu investieren ist so ziemlich das letzte, was du tun solltest.
Wenn du in einer Kultur mit einer solchen Denkensweise aufgewachsen bist, dann ist es schwer eine biblisch begründete Einstellung zum Mutter- sein zu haben und als gläubige Frau ganz frei über dein Leben und deine Kinder nachzudenken.

Machen wir das alles wirklich nur wegen der süßen Babykleidung und Fototerminen? Ist Mutter-sein nur etwas für die, die sonst nichts zu tun haben oder für solche, denen es nichts ausmacht, hart zu arbeiten? …
Mutterschaft ist kein Hobby, es ist eine Berufung. Du sammelst keine Kinder, weil du sie süßer findest, als Briefmarken. Es ist nicht etwas, für das du mit ach und krach etwas Zeit aufbringst. Es ist das, wofür Gott dir deine Zeit gegeben hat.
Christliche Mütter bewegen sich mit ihren Kindern in feindlichem Gebiet. … Du verkündest öffentlich, dass du wertschätzt was Gott wertschätzt und dass du dich weigerst das anzunehmen, was die Welt anbietet. … Im Grunde stellst du genau das dar, was die Welt hasst: du legst dein Leben für andere nieder – und das Leben für andere niederlegen macht klar, worum es in Gottes Wort geht.

Anderen etwas vorzumachen ist nicht genug. Du kannst vielleicht ein paar Leute an der Nase herumführen. Die Person in der Warteschlange mag dir glauben, wenn du ein unechtes Lächeln aufsetzt – deine Kinder nehmen dir das nicht ab. Deine Kinder wissen genau, wie sie bei dir dran sind. Sie wissen um die Dinge, die du als wichtiger erachtest. Sie wissen um alles, was du ihnen verübelst und vorhälst. Sie wissen, dass du eben vor den Leuten nur freundlich getan hast, aber im Auto Drohungen flüsterst oder ausrastest.

Lebe gottgefällig, auch wenn es niemand sieht. Opfere für deine Kinder in Momenten, wo es unter euch bleibt. Wertschätze sie mehr, als dich selbst. Lass sie aufwachsen in einer klaren christlichen Atmosphäre. Wenn du dich an Gottes Prinzipien hälst, selbst in den kleinen Details des Alltags, ist das ein wertvolleres Zeugnis, als du dir vorstellen kannst. Wenn du ihnen von der Bibel erzählst, aber nicht lebst, was du sagst, werden sie dir nie glauben. Gib dein Leben für sie jeden Tag mit einem fröhlichen Herzen hin. Sei nicht mehr penibel. Sei nicht mehr zimperlich. Sei nicht mehr verärgert über das dreckige Geschirr, die Wäsche, oder dass niemand wahrzunehmen scheint, wie hart du arbeitest.
Drehe dich nicht weiter um dich selbst, sondern mach das Kreuz Jesu zu deinem Mittelpunkt. ‚

Ich habe hier nur Auszüge aus dem Artikel ‚Motherhood is a Calling‘ von Rachel Jankovic übersetzt. Wer den ganzen Artikel lesen möchte, kann das hier tun:
http://www.desiringgod.org/blog/posts/motherhood-is-a-calling-and-where-your-children-rank#.Th9qXciUYWB.facebook

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Verantwortung übernehmen

Vor ein paar Tagen habe ich mich kurz mit unserer Nachbarin über meinen stressigen Alltag unterhalten. Da sagte sie: ‚Na, wenigstens sind die zwei Großen schon im Kindergarten.‘ Diese Aussage hat mich stutzig gemacht. Denn das klang so nach: ‚Wie gut, dass man seine Kinder abgeben kann. Da hat man es dann leichter.‘ Und dann fiel mir eine Unterhaltung ein, die ich kurz zuvor mit meiner Nachbarin hatte, wo sie sagte, sie sei so traurig, dass ihr Sohn weg geht zum Studieren. Es würde ihr so schwer fallen los zu lassen. Fühlte sie sich genauso, als sie ihren kleinen Sohn in den Kindergarten gab? Oder war das damals nur Erleichterung, endlich nicht mehr alleine zuständig zu sein? Ich erinnere mich daran, als ich unsere erste Tochter Joela in den Kiga gab. Das war noch vor ihrem dritten Geburtstag und ich fühlte mich komplett überfordert mit ihr. Meine Begründung sie so bald in den Kindergarten zu geben war: ‚Sie muss mehr herausgefordert werden.‘ Heute, wenn ich zurücksehe, muss ich mir selbst eingestehen, dass das nur eine Ausrede war. Ich wollte einfach nicht mehr die volle Verantwortung tragen. Ich träumte von ein paar Stunden alleine am vormittag. Ich wollte, dass andere sie miterziehen. In unserer Gesellschaft ist das vollkommen normal und anerkannt. Und bis zu einem bestimmten Grad sicherlich auch berechtigt. Aber ich wundere mich nur, warum wir es kaum erwarten können unsere kleinen Kinder abzugeben, die Verantwortung teilweise oder ganz ‚Fremden‘ zuzuschieben, nur damit wir es leichter und einfacher haben. Entziehen wir uns unserer von Gott gegebenen Verantwortung? Haben nicht wir in allererster Linie den Erziehungsauftrag? Selbst wenn unsere Kinder dann einmal in den Kiga oder später in die Schule gehen, dürfen wir uns dann zurücklehnen und sagen: ‚So, jetzt sind die anderen dran?‘ Ist es nicht unsere höchste Berufung in unsere Kinder zu investieren, uns für sie hinzugeben? Und dann, wenn sie erwachsen sind und wir ihnen alles gelehrt haben, was wir lehren konnten, wenn wir unser ‚Herzblut‘ in sie hineingegeben haben – sie dann mit Freuden und einem guten Gewissen gehen lassen können? Wenn unsere Kinder einmal alt genug sind, ihr Leben in die Hand zu nehmen, dann ist der falsche Zeitpunkt festzuhalten. Dann müssen wir als Mamas bereit sein, sie gehen zu lassen. Jetzt, JETZT!, wo sie noch so klein sind, wo sie unsere Liebe und Fürsorge brauchen, wie das tägliche Brot, da können wir ohne schlechtes Gewissen die Bindung an sie pflegen und vertiefen. Natürlich geben wir sie in den Kindergarten. Aber entschuldigt uns das am Nachmittag unserem Erziehungsauftrag nicht gerecht zu werden?
Ich habe mir nun vorgenommen (nachdem ich mir eingestehen musste, dass ich denke, das Kindergartenprogramm am Vormittag genügt – warum soll ich mir auch noch etwas einfallen lassen?), nachmittags meinen Kindern ein ‚Mama-Programm‘ anzubieten. Ein Bastelprojekt, eine nachgespielte biblische Geschichte, ein kleiner Ausflug zu einem heißgeliebten Spielplatz, Vater-Mutter-Kind-Rollenspiele, ein Picknick im Garten mit Erdbeeren und Popcorn, Nagellackparty…ich will da sein für meine Kinder. Ich will ihnen durch meine Präsenz zeigen: ‚Ich liebe Euch. Ihr seid mir wichtig.‘ Ich will kreativ werden für meine Kinder. Ich will der Verantwortung meine Kinder zu lehren und zu unterweisen gerecht werden.

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Missionarin Mama

Ich habe gerade einen supertollen Artikel im Internet gelesen, der mir aus dem Herzen spricht. Es geht darum, dass man sich als Mutter im Reich Gottes oft unwichtig vorkommt – was sind schon Berge von gewaschener Wäsche und gesund gepflegte Kinder im Gegensatz z.B. zu Missionaren, die an vorderster Front ihr Leben für das Evangelium hingeben? Wir sind mit kleinen Kindern an unser zu Hause gebunden und würden doch so gerne ‚da draußen‘ sein, das Abenteuer erleben, ‚richtig‘ mithelfen, die Ernte einbringen!
Mein Mann Jeremy und ich wollten beide in die Mission. Durch verschiedene Umstände haben sich unsere Pläne als Jugendarbeiter in Wien missionarisch tätig zu sein, kurz vor unserer Hochzeit zerschlagen. Ich kämpfe seitdem sehr viel mit dem Gedanken, dass mein Leben mehr wert wäre, wenn ich doch nur in der Mission tätig sein könnte.
Rachel Jankovic, die den Artikel verfasst hat sagt aber, dass unsere tägliche, treue Arbeit, unser Investieren in unsere Kinder sich durch Gottes Wirken vervielfältigen kann. Das was wir geben wird durch unsere Kinder weitergegeben und in die Welt hinausgetragen. WIR sind an vorderster Front, das was wir Tag für Tag tun ist von größter Bedeutung für Gottes Reich. Rachel Jankovic vergleicht das mit der Speisung der fünftausend. Es war nur wenig da – es schien unmöglich, dass die paar Brote und Fische für diese Menschenmassen ausreichen könnten. Und dann wurde diese kleine Gabe gebrochen und geteilt, gebrochen und geteilt – und am Ende war noch etwas übrig. So arbeitet Gott! Er nimmt unser tägliches Mühen, unsere undermüdliche Arbeit, unsere Gute-Nacht-Geschichten über Jesus, unsere Gebete – und er wird die Samen, die wir säen zum Wachsen bringen und wird sie vervielfältigen.
Wer Zeit hat und des Englischen mächtig ist, sollte unbedingt diesen Artikel lesen. Hier ist der Link: http://www.desiringgod.org/blog/posts/motherhood-as-a-mission-field
Für alle anderen übersetze ich hier ein paar Auszüge:

‚Jeder will die Welt retten, aber keiner will Mama beim Abwaschen helfen.‘ Wenn du eine Mutter bist, die zu Hause bei ihren Kindern ist, dann wird dich die Gemeinde nicht um einen monatlichen Rundbrief bitten. Wenn du mit anderen Gläubigen sprichst, dann erfährst du keine Anerkennung für all die Opfer die du für das Evangelium bringst. Man fragt nicht nach, was für Nöte du hast und wie man am besten für dich beten kann. Du fühlst dich nicht wirklich besonders. Deine Arbeit ist normal, weil sich einfach alles daheim abspielt.‘

‚Wenn du dazu herausgefordert bist, etwas aufzugeben, was du sowieso nicht halten kannst, dann bedeutet das nicht, dass du dein zu Hause aufgeben und woanders hingehen sollst. Es bedeutet, dass du dich selbst aufgeben sollst. Stelle dich hinten an. Gib dich als lebendiges Opfer hin, jetzt und hier. Mach die Nase deines Kindes zum 50. Mal mit Freude sauber. Bereite wieder das Abendessen vor für die, die die grünen Bohnen nicht mögen. Lache, wenn alle Pläne durcheinander gebracht werden, weil ein Kind sich übergeben muss. Gib dich selber auf für die Menschen, die mit dir leben, die dich nerven, die dir im Weg stehen, die Menschen, die soviel von deiner Zeit beanspruchen, dass du kein Buch mehr lesen kannst. Freue dich an ihnen. Bring Opfer für sie. Gewinne das, was du nicht verlieren kannst – durch sie.‘

‚Du kannst kein Herz für Gottes Wort haben und gleichzeitig mit deinem Leben nicht im Einklang sein. Du wirst nie in der Welt einen Unterschied machen können, wenn du nicht zu Hause inneren Frieden hast. Du kannst kein Herz für die Mission haben, wenn du kein Herz für die Menschen um dich herum hast. Eine wahre Liebe für Gottes Wort fließt über und gibt überströmende Kraft. Es wird sich in allem was du tust zeigen; egal wie eintönig, egal wie simpel, egal wie oft es getan werden muss.‘

‚Gott liebt die kleinen Opfer. Wenn du im Glauben gibst, dann werden die Pausenbrote deiner Kinder tausende satt machen. Wenn du im Glauben gibst, dann machen die Weihnachtsgeschenke mehr Kinder froh, als du zählen kannst. Wenn du mit Dankbarkeit gibst, dann ist deine Arbeit zu Hause nur der Anfang. Der Wäscheberg, denn du selbstlos jeden Tag von neuem angehst, wird durch Gottes Hände dazu benutzt viele zu kleiden. Denke ja nicht, dass deine Arbeit unwichtig ist. Durch Gottes Hände wird sie geteilt und geteilt und geteilt, bis alle die es brauchen, davon gegessen haben und satt geworden sind. Und selbst dann wird etwas übrig bleiben.‘

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