Erziehung

Muttertagsgedanken

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Oh, ihr wunderbaren, starken, mutigen Frauen, die ihr Mütter heißt. Ihr geduldigen, hoffnungsvollen, liebevollen Frauen, die ihr eure Kinder unter Schmerzen auf die Welt bringt und mit zärtlichster Hingabe groß zieht. Ihr Heldinnen, ihr Kämpferinnen. Mit tiefster Hingabe schenkt ihr Jahre, Nächte und Tage, euren Kindern. Ihr liebt, wenn es weh tut. Ihr hofft, wenn es schwer ist, Ihr geht weiter, wenn die Beine nicht mehr tragen. Ihr feiert die kleinen und die großen Erfolge. Den ersten Schritt, das erste Wort, den ersten Schultag. Ihr bastelt und singt und lest vor. Ihr baut Sandkuchen und backt Geburtstagskuchen. Ihr tröstet und ermutigt, ihr helft bei den Hausaufgaben und ihr helft eurem Kind groß zu träumen. Und egal wie kurz die Nacht war, am nächsten Tag seid ihr wieder da um zu lieben. Ein Leben lang. Ihr seid wahrhaftig Heldinnen. Unsere Welt braucht Mütter, die lieben, die hoffen und die beten. Mütter, die wissen, dass sie dieses Kind, das sie in ihren Armen halten, geschenkt bekommen haben, vom Schöpfer allen Lebens, vom Vater des Lichts. Wunderbarstes Geschenk, wertvollste Leihgabe. Wir brauchen Mütter, die wissen, dass ihr Gebet das wichtigste und tragfähigste Fundament ist, auf das sie ihr Kind stellen können. Eure Kinder sind die Politiker, die Lehrer, die Missionare, die Weltveränderer von morgen. Heute lernen sie in euren Wohnzimmern, in euren Küchen, in euren Armen, worum es im Leben wirklich geht. Morgen gehen sie hinaus und bringen die Liebe, die ihr in sie hinein gepflanzt habt, zu einer Welt, die sich danach sehnt anzukommen und zu Hause zu sein. Oh, ihr wunderbaren, starken, mutigen Frauen, die ihr Mütter heißt! Lasst uns unsere Kinder zu Jesus hin lieben. Mögen unsere Gebete, möge unsere Liebe unsere Kinder heranreifen lassen zu wunderbaren, starken und mutigen Menschen.

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Mein Haus ist eine Kapelle

Am Wochenende waren wir wandern.

Wir wohnen nicht weit weg vom Allgäu und wir genießen unsere Tagesausflüge in diesen wunderschöne Ecke Bayerns sehr.

Dieses Mal haben wir uns einen leichten Rundweg herausgesucht, bei dem man an zwei Ruinen vorbeikommt. Die Ruinen waren erstaunlich gut erhalten und ich entdeckte einen Raum, den ein Metallschild als ‚Kapelle‘ auswies. Vorher habe ich schon im grasüberwucherten Lagerraum gestanden, bei den alten Backöfen und im Wohn- und Mannschaftsraum. Wenn diese Steine nur reden könnten…

Als ich dann in die Kapelle ging, spürte ich sofort eine andere Atmosphäre. Genau wie in den anderen verfallenen, ehemaligen Räumen fehlte hier die Zimmerdecke und die rauhen Mauern ragten uneben in den Himmel. Aber irgendetwas war hier anders…

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Ich fragte mich, wie viele Jahrhunderte hier wohl Gottesdienst gefeiert wurde. Wie oft hier kostbare Kerzen angezündet wurden und eine uralte Liturgie angestimmt wurde. Wie oft wurde sich hier niedergekniet, wie viele Ritter harrten hier aus in der Nacht vor ihrem Ritterschlag. Wie oft wurde hier der Name Gottes angerufen – aus Verzweiflung und Not und aus Dankbarkeit und Freude.

Die heiligen Gebete scheinen das Gemäuer in diesem Teil der Ruine zu überziehen, wie die Spinnweben. Und so wie das Moos sich festhält zwischen den Steinritzen, so hängt hier noch himmlische Ruhe in der Luft. Die Heiligkeit Gottes erfüllt noch immer diese kleine, unscheinbare Kapelle.

Ich habe das als Ermutigung für meinen Alltag mitgenommen. Meine Versuche, meine Kinder in der Liebe Jesu zu erziehen, sie immer wieder auf Gottes Wort hinzuweisen, mit ihnen zu beten – das alles sind Samen, die ich säe und die in den kommenden Generationen aufgehen werden. Ich baue eine kleine Kapelle und in dieser Kapelle, meiner Familie, ringe ich mit Gott, ich bete ihn an, ich klage ihn an, ich weine und tanze vor ihm. Mein Haus soll ein Ort des Gebetes sein, ein Ort, wo der Heilige Geist sich wohlfühlt und sich ausbreiten kann. Und ich glaube, dass ich damit als Mutter ein Fundament baue, auf dem meine Kinder und ihre Kinder und die kommenden Generationen wachsen und gedeihen können.

Verachte nicht die Möglichkeiten, liebe Mama, die Gott dir gegeben hat. Du kannst die Welt verändern, indem du dein Zuhause zu einer Kapelle werden lässt. Menschen, die jetzt bei dir ein und aus gehen, können die wunderbare Gegenwart Jesu in deinen vier Wänden erfahren. Deine Kinder wachsen auf mit einer himmlischen Gesetzmäßigkeit.

Ich glaube, dass die Zeit da ist, wo Familien Erweckungsträger sein sollen. In unserem Zuhause, in unserem Alltag will sich Gott verherrlichen und der Welt seine Liebe demonstrieren. Es ist soviel mehr als nur Alltag. Es ist ein heiliger Grund und Boden.

Wir sind die Ecksteine für eine neue Reformation.

Inmitten von Töpfen und Pfannen, von Legosteinen und Malkästen, von kindlichen Handabdrücken am Fenster und ungemachten Betten – da will Jesus wohnen und sich verherrlichen. Im ewigen Wiederholen von Regeln, im liebevollen Trösten, beim Pflaster aufkleben und Geschirr abwaschen – genau da, wo unser Mangel und unsere Menschlichkeit so oft zum Tragen kommt, da will er fließen mit seiner Fülle. Dort will er sich zeigen als Vater aller Vaterschaft.

Mein Haus ist eine kleine Kapelle, wo Gottes Lob immerwährend zum Himmel steigen soll. Zum Segen für die kommenden Generationen.

Halleluja! Glücklich ist der Mensch, der Ehrfurcht hat vor dem Herrn. Ja, glücklich ist, der sich über seine Gebote freut. Ihre Nachkommen werden zu Macht und Ansehen gelangen, die Kinder der Gottesfürchtigen werden gesegnet werden.‘ Psalm 112, 1-2
‚Sicher ist, dass böse Menschen bestraft werden, die Nachkommen der Gottesfürchtigen aber werden gerettet.‘ Sprüche 11,21
‚Und dies ist mein Bund mit ihnen«, verkündet der Herr: »Mein Geist und die Worte, die ich euch gegeben habe, werden bei euch bleiben. Sie werden immer auf euren Lippen und den Lippen eurer Kinder und Enkel sein, von nun an bis in Ewigkeit«, spricht der Herr.‘ Jesaja 59, 21
‚Wie steht es mit dem Menschen, der den Herrn ernst nimmt? Der Herr wird ihm den Weg zeigen, den er gehen soll. Es wird ihm gut gehen und seine Kinder werden das ganze Land besitzen.‘ Psalm 25, 12-13

 

 

 

 

 

Fotocredit: Inka Hammond

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Dranbleiben

 

Vorgestern wollten wir ganz spontan einen Familienausflug machen. Mit dem Fahrrad ins Grüne. Picknick. Steine ins Wasser werfen. Mein Mann und ich waren von der Idee begeistert – zwei unserer Kinder nicht so sehr. Um es vorsichtig auszudrücken: sie waren mit unserem Vorschlag überhaupt nicht einverstanden. Weil sie anscheinend in der Annahme waren, dass wir schwer von Begriff sind, haben sie es uns eine geschlagene Stunde versucht nahe zu bringen, dass dieser Vorschlag grottenschlecht, unterirdisch, zum davonlaufen war. Mit Türen knallen, Tränen, Schreien, der Verweigerung den Schlafanzug ausziehen und ordentliche Klamotten anzuziehen, Beschimpfungen. Meinem Mann und mir drohte der Geduldsfaden zu reißen. Sind wir wirklich so schlechte Eltern? Ein Ausflug als Familie – wirklich, so schlimm?? Als wir dann endlich alle auf den Fahrrädern saßen (die zwei Verweigerer mit mürrischen Mienen, aber immerhin angezogen und anwesend), dachte ich schon bei mir: warum tue ich mir das eigentlich an? Warum investiere ich immer wieder in diesen kleinen chaotischen Haufen, der mir soviel Kraft und Energie kostet? Warum koche ich immer wieder gesundes Essen, wenn jedesmal mindestens einer meiner Kinder aus Protest in den Hungerstreik tritt? Warum räume ich auf und putze und wasche Wäsche, wenn das Danke so rar gesät ist, wie die Salatsamen, die nun schon zwei Jahre bei mir im Küchenschrank liegen…weil ich einfach nicht dazu komme, sie einzupflanzen?

Unser Familienausflug wurde ein voller Erfolg. Wir fanden eine abgelegene Kiesbank am Ufer des Lechs, sogar ein kleiner Sandstrand war dort verborgen. Es war himmlisch harmonisch, nachdem unsere zwei Drückeberger doch Spaß am Steine werfen fanden und kleine Fische entdeckten. Das Picknick war lecker, wir sind noch zur Eisdiele gefahren und ein Bücherflohmarkt bescherte jedem Kind sogar noch ein Buch. Gott sei Dank haben mein Mann und ich durchgehalten, sind nicht eingeknickt und haben diesen Ausflug stattfinden lassen.

Daytrip to the Alps I

Aber um zu meinen Fragen zurückzukommen…warum tut man sich das immer und immer wieder an? Diese Machtkämpfe…Warum gibt man nicht auf, nachdem das Kind zum hundertsten Mal in die Hose gemacht hat, warum steht man jeden Morgen auf und richtet das Frühstück und bleibt einfach in dieser Familie? Wenn ein Arbeitsplatz irgendwann zu viel Kraft kostet, man von Arbeitskollegen mies behandelt wird – dann sucht man sich eben eine neue Stelle. Das wollen wir Mamas nicht machen. Warum?

Wir sehen das große Bild. So wie mein Mann und ich einfach wussten, dass unsere Ausflugsidee gut ist, wissen wir, dass die Samen, die wir täglich in die Herzen unserer Kinder pflanzen, aufgehen werden. Das, was wir an Kraft, an Energie, an Vision in unsere Kinder investieren, wird sich auszahlen. Das ist eine biblische Gesetzmäßigkeit. ‚Lehre dein Kind, den richtigen Weg zu wählen und wenn es älter ist, wird es auf diesem Weg bleiben.‘ (Sprüche 22,6) Interessanterweise heißt es hier, wenn das Kind älter ist. Der Erfolg stellt sich also nicht sofort ein. Wir brauchen als Eltern Geduld, Weisheit, Voraussicht. Wir müssen uns Gedanken darüber machen, auf welchem Weg unsere Kinder gehen sollen. Wir müssen das große Bild sehen.

Daytrip to the Alps I

Unser Familienausflug ist nur ein kleines Beispiel. Wir als Eltern wussten, was uns als Familie gut tun wird, was wir gerade brauchen. Gemeinschaft. Auszeit. Unsere Kinder konnten das nicht erkennen, für sie war es erstmal unangenehm. So ist das doch auch mit Regeln, mit Prinzipien, die wir unseren Kindern nahe bringen wollen. Das ist harte Arbeit! Es braucht Ausdauer und feste Überzeugung, dass das was wir uns als Eltern vorgenommen haben, richtig und wichtig ist.

Und wir müssen uns bewusst sein, dass diese Kinder uns anbefohlen sind. Sie sind eine Gabe, ein Geschenk. Kein Eigentum, das wir nach Gutdünken verwalten sollen. Sie sind eine Belohnung, eine Zierde! Niemals Last, Karrierestopp oder ein Unfall. Du als Mutter bist von Gott auserwählt genau diese Kinder groß zu ziehen und sie die Wege des Herrn zu lehren. Keine andere Frau könnte das besser als du! Niemand kann dich als Mutter ersetzen. Du bist für deine Kinder unersetzlich. Und deswegen stehe ich jeden Morgen wieder auf. Deswegen überlege ich mir welche Erziehungsmethoden für meine Kinder in Frage kommen – auch wenn ich die Früchte oft noch nicht erkennen kann. Deswegen motiviere ich mich immer wieder neu, die Mutter zu sein, die meine Kinder brauchen.

outing to a small zoo

Auf lange Sicht wird es sich lohnen. Auch wenn du jetzt gerade entmutigt bist und dir alles über den Kopf wächst – Jesus ist mit dir in deinem Alltag. Er lässt dich auf Adlerflügen aufsteigen, wenn du all deine Hoffnung in ihn setzt. Er segnet deine Bemühungen deine Kinder zu erziehen und lässt dich die Früchte eines Tages genießen.

Bleib dran, liebe Mama.

P.S. Die Bilder, die ich für diesen Blogpost herausgesucht habe, sind schon mehrere Jahre alt…verrückt, wie schnell die Zeit vergeht! Wie gerne würde ich die Uhr zurückdrehen und vor allem die ersten Jahre mit meinen Kindern mehr genießen. Deswegen noch ein Nachgedanke: bleib nicht nur dran. Halte nicht nur durch. Lass nicht zu, dass die Anstrengungen dieser Phase mit kleinen Kindern, dir die Freude an deinen Kindern rauben. Genieße so viel und so intensiv wie du nur kannst…

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Die Kunst der Vergebung

Wir haben ein kleines Ritual. Wenn wir Streit hatten, einander mit Worten weh getan haben, wenn gezwickt wurde, an den Haaren gezogen…dann sagen wir: ‚Es tut mir leid. Kannst du mir bitte vergeben?‘

Bis Nordsee 227
So harmonisch geht es nicht immer zu…

 

Als mein Mann und ich Eltern wurden und die ersten Streitigkeiten mit und zwischen unseren Kindern ihren Weg in unsere Familie bahnten, haben wir uns auf dieses Ritual geeinigt.

Meine Kinder sagen das mittlerweile wie auswendig gelernt daher. Selten kommt es vor, dass ich wirklich das Gefühl habe, da hat es jetzt ‚klick‘ gemacht, da wurde jetzt wirklich von Herzen um Vergebung gebeten und auch zugesprochen. Immer mal zweifel ich an dieser Methode. Aber es gibt eben diese himmlischen Momente, wo Vergebung plötzlich greifbar echt in unserer Mitte ist. Und ich glaube auch, dass man manche Dinge einfach eintrainieren muss, dass Vergebung immer eine schwierige, komplizierte Herzensangelegenheit ist – aber wenn ich von Kindesbeinen an diesen Satz mir eingeprägt habe, dann fällt es leichter. Dann weiß ich, wie wichtig es ist, um Vergebung zu bitten – und zu vergeben.

Heute habe ich meinen Jüngsten (2 1/2) dabei erwischt, wie er wieder mal an meine Nagellackfläschchen gegangen ist. Das halbe Gesicht war angemalt und die rechte Hand. Ich bin erschrocken und habe ihn gefragt, warum er das denn gemacht hat? Er weiß doch, dass er das nicht darf?! Er schaute mich an: ‚Bist du sauer?‘ ‚Ja, ich bin sauer!‘ Und dann dieser Satz und mein Mamaherz ist dahin geschmolzen: ‚Tut mir leid. Kannst du bitte mir vergeben?‘ Dieser kleine Mann hat diesen Satz vorher noch nie freiwillig über die Lippen gebracht. Ich habe ihn angelächelt und gesagt: ‚NATÜRLICH vergebe ich dir!‘ Und sein zerknirschtes Gesicht entspannte sich und er lächelte zurück. Der Himmel auf Erden – mitten im Badezimmer.

Ich bin so dankbar, dass wir uns in unserer Familie vergeben können. Erst an den Weihnachtstagen bin ich wieder mit einer Situation konfrontiert worden, wo eben nicht vergeben wird. Seit Jahren herrscht bitteres Schweigen und ich kann diese Mauer nicht durchbrechen – weil die andere Person sich weigert mir zu vergeben. Das tut weh und kostete mich schon viele Tränen. Jesus ist in allen Streitigkeiten, ob groß oder klein, ob es nun um verschütteten Nagellack geht oder um richtig großes Herzweh, die Antwort. Weil uns vergeben wurde, können wir vergeben. Das bringt Frieden und Freiheit und Heilung mit sich. Kaputte Beziehungen können wieder funktionieren, man kann sich wieder in die Augen schauen. Die finstere Atmosphäre von Streit und Bitterkeit muss weichen.

Wir dürfen das in unserem Alltag mit den Kindern immer wieder erfahren. Gelegenheiten zum Vergeben gibt es zuhauf. Und mir als Mutter ist es immer wieder eine Lektion in Demut, wenn ich meine Kinder um Vergebung bitten muss.

Und wenn ich dann so etwas wie heute erlebe, wo ein kleiner Knirps eine Ahnung von Vergebung bekommen hat, dann fühle ich mich bestätigt. Es ist wichtig, dass wir unseren Kindern Vergebung nahe bringen und mit auf den Weg geben.

 

 

 

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Beziehungspflege

Manchmal vergesse ich, dass es in einer Familie hauptsächlich um Beziehung geht und nicht um verloren geglaubte Büchereibücher, unordentliche Zimmer und die Frage, was ich morgen zu Mittag kochen soll. Manchmal schieben sich die Aufgaben vor die Menschen um mich herum und ich verliere den Blick für das Wesentliche. Dann vergesse ich, meine Kinder zu genießen, in die Hocke zu gehen und ihnen in die Augen zu blicken, mir Zeit zu nehmen für eine Umarmung, eine Unterhaltung, eine ‚Kitzel-Session‘. Und wenn ich mir dafür nicht die Zeit nehme, dann wird mein Alltag ganz schnell zu einem Monster, das mich verschlingen will. Wenn ich aber die Uhren langsamer ticken lasse, über das Barbie-Playmobil-Kuscheltier Chaos auf dem Kinderzimmerboden lächeln kann und kein Problem damit habe wieder Nudeln mit Tomatensoße zu kochen, dann ist der Alltag plötzlich angenehm und stressige Situationen sind leichter zu ertragen.
Warum sich nicht mal auf die Couch flenzen und mit den Kindern ein Buch lesen, anstatt die Küche aufzuräumen, die 5 Minuten später ja sowieso wieder aussieht wie Bombe? Warum nicht mal mit den Kindern eine Runde Schlitten fahren gehen und dabei feststellen, dass es genauso viel Spaß macht wie vor 20 Jahren? Warum nicht mal spontan Waffeln backen und darüber staunen, wieviel Aufgaben die Kinder schon übernehmen können und wie lecker Waffeln schmecken, wenn es draußen kalt und ungemütlich ist?Es sind die kleinen Entscheidungen die wir täglich für oder gegen die Beziehung zu unseren Kindern treffen. 5 Minuten Zuwendung und Zuhören machen einen großen Unterschied im alltäglichen Einerlei. Es sind kleine Lichtblicke, die einen Tag hell machen. Ich wünsche dir heute, dass du dir die Zeit nehmen kannst zum Schlittenfahren, Buch lesen oder Waffeln backen. Es lohnt sich!

Rezept für leckere Wohlfühlwaffeln

125 g Butter
50 g Zucker
1 Packung Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eier
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1/4 L Milch od. Buttermilch
Puderzucker

Butter, Zucker, Vanillezucker, Salz und Eier gut schaumig rühren. Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch in den Teig einrühren.

Das Waffeleisen mit etwas Öl od. Butter einpinseln und kleine Portionen Teig zu Waffeln fertigbacken. Mit Puderzucker bestäuben.

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