Deutschland

Meine echte Heimat

Gestern sind wir in Deutschland angekommen. Unser altes Zuhause. Das neue Zuhause in den USA haben wir vor zwei Tagen abgeschlossen, die Katzen sind versorgt und die Blumen werden in den nächsten vier Wochen gegossen. Zwischen Neu und Alt liegen viele tausend Kilometer und ein großer Ozean. Manchmal ist es nicht so einfach, das Gestern und das Heute in meinem Kopf zusammen zu bekommen. Mein altes Ich und mein neues Ich. Denn ich habe mich verändert durch die neue Kultur und andere Lebensweise in den USA, die vielen Umbrüche, die mich geprägt haben. Das Loslassen und Aufbauen. Diese Phase zwischendrin, wo ich mit leeren Händen dastand und eigentlich überhaupt nicht mehr wusste, wer ich eigentlich bin. Und wo ich hingehöre. Dieser ganz tiefe Schmerz, der mein Herz in Zwei geteilt hat.

Dieses Gefühl, dass ich nicht so recht weiß, wo ich hingehöre – das ist zwar in meinem Alltag nicht mehr so präsent, aber gestern war es doch wieder deutlich zu spüren. Als ich durch die Straßen fuhr, die vor ein paar Jahren noch Heimat waren, kroch es wieder in mir hoch. Es fühlt sich an wie ein Kloß im Hals, ein Druck auf der Brust, eine inneres nicht Angedockt-sein. Die Straßen, die mir so wohlbekannt sind, fühlten sich gestern ganz fremd an. Die Kultur, in der ich aufgewachsen bin und die laut dem Reisepass, den ich gestern mehrmals herzeigen musste, auch noch zu mir gehört. Ich bin deutsche Staatsbürgerin. Aber es fühlt sich nicht mehr vertraut an. Nicht mehr greifbar. So viel hat sich geändert!

Meine Kinder haben die letzten Tage ein ähnliches Gefühlschaos erlebt. Die große Frage – „Wo gehöre ich hin?“ – ist wie ein Schatten, der unsere Herzen manchmal ganz vereinnahmt. Wir gehören nach Amerika. Das war schon ein Teil von uns, als wir noch in Deutschland lebten. Weil mein Mann ein US Amerikaner ist und die Kultur, die Feste (Thanksgiving, Geschenke erst am 25.12., die easy going Lebensweise…) unser Familienleben seit Beginn prägten. Doch damals schon haben wir ansatzweise diese innere Zerissenheit gespürt. Wo gehören wir eigentlich hin? Das hat sich intensiviert, als wir 2021 in die USA zogen und wir nicht nur viele unserer Habseligkeiten (Lieblingscouch, Lieblingstisch, Lieblingsschrank…) hinter uns gelassen haben, sondern auch unsere Wurzeln, die in 20 Jahren Ehe und Familie tief in deutsche Erde gewachsen sind. Denn natürlich gehören wir auch nach Deutschland. Weil ich Deutsche bin und alle unsere Kinder in Deutschland geboren wurden. Weil das die Kultur ist, die wir lange intensiv gelebt haben, die ein Teil unseres Alltags war. Kindergarten, Schule, Freunde. Alles war deutsch!

Was passiert, wenn man einen Baum entwurzelt? Die Blätter werden kraftlos und man muss ihn intensiv hegen und pflegen, dass er in der neuen Erde auch wirklich wieder tief wurzeln kann. Es kann sein, dass der ein oder andere Ast abstirbt. Es dauert, bis der Baum wieder kraftvoll den Stürmen trotzen kann. 

Meine Wurzeln haben nun langsam wieder angefangen zu wachsen. Nachdem es sich über viele Monate so angefühlt hat, als würde ich im luftleeren Raum schweben und keinen Boden unter den Füßen haben, als wäre ich irgendwo ablegt worden und hätte den Sinn meines Lebens aus den Augen verloren, fühlt sich mein Leben wieder nach mir an. Es fühlt sich echt an. Ich habe aufgehört, mein neues Leben ständig mit meinem alten Leben zu vergleichen.

Es ist wie ein nach Hause kommen. Es fühlt sich gut an. Und es war tatsächlich ein heilender Moment, als ich vor zwei Tagen realisierte, dass ich eigentlich lieber zu Hause bleiben zu möchte, weil ich mich unserem Haus mittlerweile so wohl fühle. Das Ankommen in meinem alten Leben, wieder in das das fremde Vertraute einzutauchen, fordert mich nun heraus. Die Frage klopft wieder und wieder an: „Wo gehöre ich eigentlich hin?“. Und das verunsichert mich und macht mich auch ein wenig traurig. Mein Leben passt einfach in keine Schublade und in keine Kategorie.

Aber, – auch wenn es schmerzt – will ich genau das feiern! Dass mein Leben anders ist. Dass ich auf Wegen gehen darf, die noch nicht ausgetreten sind. Mein Herz sucht sich Neuland. Ich bin dankbar für meine Abenteuerlust. Es ist so spannend unterwegs zu sein, vom Leben herausgefordert zu werden, Dinge zu tun, von denen man niemals dachte, dass sie möglich wären. Über Mauern zu springen, sich von herausfordernden Lebensumständen nicht einschüchtern zu lassen, Resilienz entwickeln, Glaubensschritte zu wagen…

(Übrigens: Klingt das nicht alles nach genau dem Leben, das auch dir verheißen ist? Ein Leben, das in keine Kategorie passt, weil Jesus in dir lebt und er alle Vorstellungen sprengt? Sucht sich dein Herz auch Neuland? )

In all den Umbrüchen der letzten Jahre, dem Heimweh, der Orientierungslosigkeit habe ich wieder und wieder sagen können: Mein wahres Zuhause ist Jesus.

Das ändert sich nicht; egal auf welchem Kontinent ich lebe. Und eigentlich beantwortet das auch meine nagende Frage nach meiner Heimat. Jesus ist meine Heimat. Meine Wurzeln müssen vor allem in ihm wurzeln. Meine Identität macht sich nicht an meinem Reisepass oder an meiner Adresse fest. Oder an meinem Geburtsort. Oder wer meine Eltern sind. Oder welche Sprache ich spreche. Sondern daran, dass ich eine erlöste Tochter Gottes bin, eine Frau, die nicht nur auf dieser Welt lebt, sondern auch (oder sogar viel mehr?!)  in geistlichen Dimensionen. Diese Erde ist mein Sprungbrett in den Thronsaal Gottes. Mein Durchgangsort, meine Reise nach Eden. Mein Weg nach Hause.

Egal, wie verloren ich mich hier auch von Zeit zu Zeit fühlen mag – ich wurde schon längst gefunden. Meine echte Heimat ist Jesus.

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Gebetsaufruf für Deutschland

Als ich gestern auf Instagram dieses Video entdeckt habe, hat sich mein Herz sofort eins mit der Botschaft gemacht: David Rominger, Lead Pastor bei ICF Schwarzwald-Bodensee, ruft zu einem Esther Fasten vom 9.12.-11.12.21 auf. Hier das Video dazu:

Ich möchte dich herzlich dazu einladen, bei diesem dreitägigen Gebet und Fasten dabei zu sein. Überlege dir, wie du dich einklinken kannst.

  • Egal, ob du nur ein wenig Zeit hast oder die ganze Zeit intensiv im Gebet verbringen kannst: deine Stimme zählt! Lass deine Worte wie Wohlgeruch aufsteigen zu unserem himmlischen Vater, der das Unrecht in Deutschland sieht und Gerechtigkeit sprechen wird.
  • Schließe dich mit anderen aus deinem Freundeskreis, aus deiner Familie oder aus deiner Gemeinde zusammen. Wo zwei oder drei….
  • Überlege dir, wie du fasten kannst. Du kannst auf Nahrung verzichten, auf deinen Kaffee, auf dein Handy, auf die Netflixserie. Nutze die gewonnen Zeit, dich auf Jesus zu konzentrieren und lass das Magenknurren eine Erinnerung sein, dass wir in bedeutenden Zeiten leben, die wir mit unseren Gebeten prägen können.
  • Teile das Video von David und lade andere zu diesem gemeinsamen Gebet ein.

 

 

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Buß – und Bettag

Ich bin heute morgen mit diesem Bibelvers im Kopf aufgewacht:

‚…und (wenn) mein Volk, das meinen Namen trägt, dann Reue zeigt, wenn die Menschen zu mir beten und meine Nähe suchen und zu mir zurückkehren, will ich sie im Himmel erhören und ihnen die Sünden vergeben und ihr Land heilen.‘
2. Chronik 7,14

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Heute ist Buß-und Bettag. Ein Tag mit großem geistlichen Gewicht, der meistens überhaupt nicht wahrgenommen wird. Vorhin hab ich mit meinem Kindern darüber gesprochen, was Buße überhaupt bedeutet. Marit, unsere 8jährige Tochter, die sich bald taufen lässt und im Taufkurs die Bedeutung dieses Wortes gelernt hat, antwortet wie aus der Pistole geschossen: Umkehr. Ein Abwenden von Sünde. Eine 180 Grad Wende.

Der Buß-und Bettag berührt wunde Punkte in uns. Buße tun und beten – das erfordert Demut. Das erfordert, dass ich mich mit meiner dunklen Seite beschäftigen muss, dass ich zugeben muss, so toll bin ich eigentlich gar nicht. Nett getünchte Fassaden fallen in sich zusammen, wenn Buße in unserem Leben Einzug hält und Stolz wird entlarvt, wenn wir unseren Kopf zum Gebet neigen. Sich einer höheren Macht unterordnen, den eigenen Willen loslassen, sich beugen unter die Hand Gottes – das stößt uns oft bitter auf.

Und doch ist das genau der Schlüssel zur Heilung und Wiederherstellung. Für uns persönlich, aber auch für unser Land. Es ist an der Zeit, Unrecht beim Namen zu nennen, Sünde als Sünde zu bezeichnen und zurückzukehren zu der Weisheit Gottes. Schon längst denken wir, wir wissen alles besser. Das zieht sich durch die Jahrhunderte wie ein vergifteter Fluß, aus dem wir trinken. Das Wort Gottes wird bequem zurecht gestutzt und wir basteln uns ein Wohlfühlevangelium. Dabei verbauen wir uns den Weg zu der Fülle des Lebens, die Jesus uns verspricht, wir verfehlen das Ziel, wir laufen ins Leere. Ich glaube, dass es höchste Zeit ist, uns wieder darauf zu besinnen, was Gott in seinem Wort sagt und seine Wahrheit zum Fundament unseres Lebens zu machen.

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Heute morgen am Frühstückstisch habe ich mit meinen Kindern darüber geredet, worüber Deutschland als Nation Buße tun muss. Wir redeten über Abtreibung, Antisemitismus, Rassismus, Ungerechtigkeit in der Pflege, Gender. Soviel Unrecht, soviel Zielverfehlung. Die kindliche Erschütterung zu sehen, als wir über Abtreibung redeten und was ‚da eigentlich gemacht wird‘, rührte mein Herz zutiefst. Wir Erwachsenen sind oft schon so abgestumpft, so gewöhnt an soviel Böses, dass es unser Herz nicht mehr bewegt. Wir arrangieren uns mit der Ungerechtigkeit dieser Welt und ignorieren die Missstände in unseren Gesellschaften. Wir passen uns an.

Heute ist mein Herz aufgewühlt und ich spüre, dass der Heilige Geist mich persönlich in die Buße zieht. Buße für mein Land. Buße für mich und meine Verfehlungen. Lass dich heute auch einladen diesen Weg zu gehen, der sich ganz unbequem für unser bequemlichkeitliebendes Wesen anfühlt. Der so ganz gegen den Strom unserer Vorlieben geht.

Du kannst Buße tun, stellvertretend, für deine Nation, z.B. für

  • Antisemitismus
  • Rassismus
  • Abtreibung
  • Ungerechtigkeit zwischen Arm und Reich
  • Nazischuld
  • falsches Verhalten der Politik gegenüber Israel

Du kannst Buße tun für dich selbst und für deine Familie, z.B. für

  • Missgunst und Neid
  • ein Abwenden von Gott
  • Nazivergangenheit
  • Stolz
  • Nachtragen von vergangenen Streitigkeiten

Ich glaube, dass Gott uns auf den Weg der Buße führt, weil er zum einen ein gerechter Gott ist, der vor Unrecht und Sünde nicht die Augen verschließen kann und zum zweiten, weil auf der anderen Seite von Buße Heilung und Wiederherstellung auf uns wartet.

Unser Vater im Himmel will das Beste für uns und wir verpassen das so oft, weil wir uns nicht unter seinen Willen beugen und nicht den Weg der Buße wählen.

 ‚Aber vergesst nicht das Wort der Schrift: »Heute sollt ihr auf seine Stimme hören. Verschließt eure Herzen nicht gegen ihn, wie die Israeliten es taten, als sie sich auflehnten.‘

Hebräer 3,15

Möge der heutige Buß- und Bettag ein Tag der weichen Herzen sein, die sich hinwenden zu ihrem himmlischen Vater, Vergebung erfahren und Heilung empfangen.

 

 

 

Alle Bilder von unsplash.com

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Menschenhandel und Zwangsprostitution in Deutschland

Vor ungefähr einem halben Jahr hat Gott damit angefangen, mich auf das Thema Menschenhandel und Zwangsprostitution aufmerksam zu machen. Durch verschiedene Fernsehsendungen, Artikel, Posts auf Facebook, den Film ‚Nefarious‘, den wir zusammen im Hauskreis angesehen haben (kann ich nur als Hauskreisaktion empfehlen!) und nun vergangenes Wochenende durch den ‚Walk for Freedom‘ in Augsburg ist mein Herz ganz weit geworden für die unzähligen Frauen und Kinder, die in die Prostitution gezwungen werden – auch und besonders in Deutschland. Durch die gesetzliche Lage hierzulande, die Prostitution einem normalen Gewerbe gleichsetzt, sind Menschenhändlern Tür und  Tor geöffnet. Frauen und Kinder hauptsächlich aus Osteuropa werden gekidnappt oder mit falschen Versprechungen nach Deutschland gelockt, eingesperrt, vergewaltigt und gefoltert bis sie ohne Widerstand als Prostitutierte arbeiten. 30 -50 Freier am Tag sind der Durchschnitt. In Deutschland hat der Sextourismus  Hochkonjnktur. In der Nähe von Fluhäfen schießen Bordelle wie Pilze aus den Boden und Sextouristen z.B. aus England werden mit Bussen von Club zu Club gefahren. Die Frauen haben keine Chance zu fliehen, werden rund um die Uhr überwacht und nur zu Zwangsabtreibungen zurück nach Osteuropa geschickt. Danach müssen sie als Prostituierte weiterarbeiten. Es ist schrecklich, was vor unseren Haustüren geschieht und wie wenig diese furchtbare Ungerechtigkeit in der Öffentlichkeit bekannt ist.

Ich will euch ermutigen, darüber zu beten, was ihr tun könnt, damit dem ein Ende gesetzt wird. Es gibt viele Organisationen, die sich um Prostituierte kümmern und gegen den Menschenhandel kämpfen.

Hier ein paar Links:

http://nefariousdocumentary.com/ (Eine sehr gute, sehr bewegende Dokumentation über Menschenhandel und Zwangsprostitution auf der ganzen Welt)

http://www.trailerseite.de/film/13/eden-blu-ray-trailer-26454.html (Ein sehr aufwühlender Film über Zwangsprostitution. Nicht einfach anzusehen – aber er öffnet einem die Augen für die schlimme Realität)

http://www.youtube.com/watch?v=sRY5GBizS70&feature=share (Ein kurzer Beitrag über Kinderprostitution in Deutschland, ARD)

http://www.gemeinsam-gegen-menschenhandel.de/

am 16. Juli um 20:15 zeigt der ERF eine Sendung zum Thema und

am Montag, den 22. Juli zeigt das Erste um 21:50 einen Bericht über ‚Verkaufte Kinderseelen – Zwangsprostitution in unserer Nachbarschaft‘.

‚Hilf dem, der sich selbst nicht helfen kann; schaffe denen Recht, die für sich alleine dastehen. Ja, hilf den Armen und Elenden und sorge dafür, dass sie zu ihrem Recht kommen.‘ Sprüche 31 ,8 + 9

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Ein kleiner Kulturschock

Heute früh am Münchner Flughafen.

Wir haben gerade drei herrliche Wochen im kinderlieben Amerika verbracht. Unsere Kinder wurden überhäuft mit Komplimenten von Menschen, die uns einfach so auf der Straße oder in Geschäften begegnet sind, sie wurden immer und überall nett angelächelt und nie hatten wir als Eltern das Gefühl, unsere Kinder würden stören. An jeder Ecke, bei jedem Einkaufszentrum gibt es Angebote für Kinder, Hochstühle sind in Restaurants mehr als genügend vorhanden und werden sofort und ohne Aufforderung an den Tisch gebracht – natürlich mit einem Lächeln! Das Regal im Bastelgeschäft mit Angeboten für Kinder schien endlos und immer wieder wurde unseren Mädchen das Gefühl gegeben, etwas Besonderes zu sein: sei es mit rosa schimmernden Luftballons, einfach so von einer Servicekraft hervorgezaubert oder dass sie den besten Sitzplatz neben dem Kutscher bekamen, während alle ‚großen Leute‘ hinten saßen.

Zurück zum Münchner Flughafen. Wir sind müde nach einem 8 Stundenflug angekommen. Die Kinder quengeln: wir haben Durst! Papa kauft zwei Flaschen Saft. Mir wird schnell klar, dass das eine große Sauerei werden wird, wenn die Kinder so aus der Flasche trinken und gehe nochmal zurück zum Kiosk, zeige die zwei Flaschen, erkläre, wir hätten sie gerade hier gekauft, ich deute auf meine drei Kinder und bitte ganz freundlich um ein paar Strohhalme. Der Mann schaut mich an als käme ich von einem anderen Stern. Er pustet schwer die Luft aus. Er schaut hin und her – ich denke schon, gleich kommt die Antwort, sie hätten leider keine Strohhalme. Schließlich schlurft er vier Schritte nach rechts, streckt die Hand aus und kommt widerwillig mit *einem* Strohhalm zurück. Anscheinend habe ich das mit den *zwei* Flaschen und den *drei* Kindern nicht deutlich genug gesagt, bedanke mich aber für den einen Strohhalm, den mir der Mann mit mürrischem Gesicht über den Tresen reicht. Als ich mich umdrehe, höre ich ihn noch mit seinem Kollegen einen blöden Witz darüber machen, dass ich mich nicht nach dem Preis erkundigt habe.

Meine Kinder bedienen sich nun zu dritt an dem einen Plastikrohr (wenigstens verstehen sie halbwegs das Prinzip ‚Teilen‘) und ich denke etwas frustriert bei mir ‚Willkommen im kinderlieben, familienfreundlichen Deutschland.‘ Ich tagträume mich kurz zurück in’s Land der (fast) unbegrenzten Möglichkeiten und sehe mich dort an einem Tresen stehen: ‚May I have some straws for my kids, please?‘ ‚Sure! No problem! There you go!‘ (Ich bekomme einen ganzen Bündel gereicht). ‚Your kids are so cute! Have a great day!‘

Thank you.

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